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Schwer Erziehbar

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Schwer Erziehbar

Beitrag von Jänis am Do 13 Dez 2012, 03:58

RPG Start

[Zu den Steckbriefen *klick*]

Raven öffnete wie jeden Morgen seine müden Augen und rieb sich den Shlaf aus den Augen. Ein kurzer Blick zur Seite erinnerte ihn sofort daran, dass er sich nach wie vor in seinem "Zimmer" war. Was man hier als "Zimmer" betiltelte, sah eher aus wie eine uralte Gefängniszelle. Es gab ein kleines Bett, das mit Ketten an der Wand befestigt war und einen kleinen Schreibtisch, der bei Raven jedoch komplett leer geräumt war. Aus Sicherheitsgründen, durfte man ihm keine Stifte überlassen, weshalb er weder zeichnen noch schreiben konnte um sich die Zeit zu vertreiben. Raven schlief immer im sitzen und neben seinem eigentlichen Bett. Langsam richtete er sich auf, richtete sein Stirnband zurecht und fuhr mit der Hand durch die Haare, bis er eh schon das Klirren eines Schlüsselbundes in der Nähe hörte. Es dauerte nicht lange bis der Wächter vor ihm stand. Seine Hände musste Rave in seiner Sicherheitsstufe durch eine Öffnung bei den Gitterstäben durchführen, damit sie ihm die Handschellen anlegen konnten. Wie immer waren all die anderen schon aus den Zellen geführt worden. Rave, wurde immer extra und mit Begleitung in den Aufenthaltsraum geführt, dass er nicht auf dumme Ideen kommen würde. Als er den Raum betrat, wurde er wieder von allen Seiten begafft. Manche Blicke zeigten Dankbarkeit, manche Angst ihm gegenüber und manche auch Verachtung, da jeder wusste was er getan hatte und in welchem Alter das alles geschah.
Wie immer Schritt er neben den Wächtern her und lehnte sich anschließend an die Wand und verschränkte die Hände, so gut es ihm mit den Armfesseln möglich war. Seine Augen waren geschlossen, da die Wächter ständig jedem Blick nachgingen den er tätigte.

Mira war heute früh auf den Beinen und machte sich für eine Lesung zurecht, die sie heute besuchen musste. Schon wieder hatte sie den Traum wie schon so oft die Nächte zuvor. Immer wieder hndelte der traum vom selben jungen und immer wieder erinnerte es sie daran, was geschehen war. Im Gedanken versunken, machte sie sich auf den Weg und hatte den Blick auf den Boden gerichtet. Eine Träne rann über ihre Wange und ehe sie sich versah rammte Mira einen jungen Herrn und ihr viel die Tasche aus der Hand die sie mitführte. "Verzeihen Sie bitte mein Herr" entschuldigte sie sich höflich und packte den Inhalt der Tasche wieder zusammen der rausgefallen war.
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Re: Schwer Erziehbar

Beitrag von Vincent am Do 13 Dez 2012, 09:07

Yin zupfte Gedankenverloren an ihren Hemdsärmeln, während sie im Aufenthaltsraum auf einem alten, knarrenden Stuhl saß. Das übergroße Hemd gehörte Hei. Er reichte ihr über den Po und mehrere Zentimeter weiter über die Oberschenkel. Die Ärmel hatte sie mehrfach umkrempeln müssen. Das Hemd hatte Yin bei ihrer Einweisung getragen und hatte es seitdem nicht ausgezogen. Sie wusste nicht so recht, welche Regelungen es in dieser Anstalt bezüglich der Bekleidung gab; ob man die Angestellten nach frischer Kleidung bitten konnte, ob es irgendwo Waschmaschinen gab, die jeder benutzen durfte, oder ob man sich seine Kleidung in den Besucherzeiten bringen lassen musste.
Als einer der Aufsichtspersonen mit dem berüchtigten Raven - sie hatte seinen Namen von anderen Insassen aufgeschnappt - in den Raum brachte, entschied sie sich einmal mehr, lieber nicht nachzufragen. Sie würde das Hemd einfach weiterhin tragen, das war das kleinste Problem.
Yins Augen blieben an dem schwarzhaarigen Jungen mit dem roten Stirnband hängen. Es war weder Abscheu, noch Sensationsgeilheit, noch sonst irgendetwas anderes, das aus ihrem Blick herauszulesen war. Sie hatte sehr oft gesagt bekommen, ihr Blick wäre leer, ausdruckslos oder kalt. Aber sie hatte aufgehört, solchen Aussagen Beachtung zu schenken. Das einzige, weshalb sie ihre Augen nicht von Raven abwenden konnte, war ein gewisses Interesse, das er in ihr weckte. Sie fragte sich, wie viel von dem, was sie von den anderen Patienten über Raven hörte, der Wahrheit entsprach.

Hei war gerade dabei, sich eine Zigarette anzustecken, als er mit einer jungen Dame zusammenstieß und ihr die Tasche zu Boden fiel. Die Zigarette glitt ihm ebenfalls aus dem Mundwinkel.
"Oh nein, nein", sagte er mit einem beschwichtigenden Lächeln und bückte sich zu der Dame hinunter. "Kann passieren. Besonders wenn Sie so früh am Morgen so nachdenklich durch die Gegend spazieren." Er lächelte wieder.
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Re: Schwer Erziehbar

Beitrag von Jänis am Do 13 Dez 2012, 09:28

Wie man allein durch einen kurzen Blick durch den Raum erkennen konnte, gehörte Raven absolut nicht zu einer Clique und Freunde hatte er sich sichtlich auch keiner gemacht. Doch das schien ihn wenig zu kümmern. Im Gegenteil es machte den Anschein, als wäre er froh darüber. Immer wieder riskierte der Junge einen Blick durch den Saal doch die ganzen gaffenden Blicke kosteten ihn nur einen Seufzer. Als er einen weiteren Blick durch die Halle warf bemerkte er ein Mädchen. Er wusste nicht warum oder weshalb, doch sie schien irgendwie anders zu sein. Ihr Blick war nicht abwertend jedoch auch nicht belustigend. Sein Blick blieb eine Weile bei ihr hängen als ihm schon ein Wächter mit einem leichteren Klatscher auf den Hinterkopf tätschelte. "Nana das ist die Neue und an der wirst du dich bestimmt nicht vergreifen. Wenn das einer darf, dann sind das nur wir. DIE WÄCHTER" meinte er mit einem hinterfotzigem lächeln. Er hatte ein ziemlich lautes Organ weshalb nun der Wächter die Aufmerksamkeit auf sich zog. Es hatten viele gehört, was er gerade so von sich gab und es schien es ihm nichts auszumachen, dass es wohl auch die neue gehört hatte. "pfff" erwiderte Raven nur leise und senkte den Kopf wieder und schloss die Augen.
//Ihr seid doch alles nur Marionetten von dem, der sich hier Arzt schimpft// dachte sich Rave und grinste nur in sich hinein. //Als würde ich mich an einem Mädchen hier vergreifen.// dachte er sich. "Ich gehe auf die Terasse wenns genehm ist, die stickige Luft die ihr Wächter hier verbreitet lässt mich noch irgendwann ersticken" meinte er trotzig und ging zu der Türe die auf die Terasse führte.

"Oh Nein bitte. Was?" man merkte dass Mira etwas verpeilt war während sie die Sachen wieder zusammensuchte und wirr in die Tasche stopfte. Sie richtete sich wieder auf um den ihr gegenüber mal näher zu begutachten. "Ja es tut mir Leid, ich bin sonst nicht so schusselig aber heute..." meinte sie und das Bild von Raven kam ihr wieder in den Sinn, worauf ihr eine Träne über die Wange rollte. "Es tut mir Leid für die unnannähmlichkeiten. BItte seien sie nicht böse" meinte sie und verbeugte sich reumütig vor dem ihr gegenüber
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Re: Schwer Erziehbar

Beitrag von Vincent am Do 13 Dez 2012, 10:50

Yin senkte unangenehm berührt den Blick. Sie hatte in den paar Tagen, die sie erst hier war, herausgefunden, dass die Aufsichtspersonen sich teilweise wie Tiere benahmen. Daher war es durchaus möglich, dass dieser Mann gerade keinen Witz gemacht hatte. Doch Yin war intelligent genug, um den Mund zu halten. Wenn sie jetzt eine Reaktion zeigen würde, die dem sogenannten Wächter missfiel, würde sie ihn nur unnötig provozieren und hätte noch schlechtere Karten.
Hei. Hol mich bitte schnell raus hier, dachte sie müde. Seit sie hier war, konnte sie nicht richtig schlafen. Die Kopfschmerzen bahnten sich wieder an. Am liebsten wäre sie Raven mit nach draußen gefolgt, um frische Luft zu schnappen, was ihre Kopfschmerzen sicher abdämpfen würde, doch sie wusste nicht, wie sie das anstellen sollte, ohne die Aufmerksamkeit eines Wächters auf sich zu ziehen. Also blieb sie reglos sitzen und zählte die Sekunden.

Hei blinzelte überrascht. "Nicht doch", sagte er irritiert und mitfühlend zugleich, als er die junge Frau weinen sah. Schnell zog er ein Päckchen Papiertaschentücher aus seiner Tasche und reichte es ihr. "Stimmt etwas nicht?" Er wollte nicht aufdringlich sein, aber manchmal half es, einem fremden Menschen von seinen Problemen zu erzählen.
Noch während er seine Frage stellte, schweiften Heis Gedanken zu Yin. Ich muss eine Sicherheitslücke finden, irgendetwas an dieser Anstalt verängstigt Yin, aber sie spricht mit mir nicht darüber. Ich muss mich doch irgendwie einschleichen und mit einen Eindruck machen können. Nur wie?
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Re: Schwer Erziehbar

Beitrag von Jänis am Do 13 Dez 2012, 11:01

Einer der beiden Wächter folgte Raven nach draußen. Die Umgebung im "freien" war auch nicht unbedingt die beste. Es war umzeunt und zusätzlich noch mit Strom und Stacheldraht geschützt. Hier kam man definitiv nicht raus. Der Wächter der die Abfällige Bemerkung gegen Yin geäußert hatte, blieb jedoch stehen, was Raven in seinem Augenwinkel sehr wohl bemerkte und es war ihm unwohl dabei, weshalb er sich nicht all zu weit vom Aufenthaltsraum entfernte um noch ein bisschen den Überblick behalten zu können.
Der andere Wächter näherte sich Yin immer mehr und blieb dann schließlich sehr nahe n ihr stehen. "Na kleine? Wird Zeit dass dich mal ein Wächter in unsere Anstalt einweist" meinte er und zog sie unsanft an der Hand nach oben. "Komm mit mir" meinte er mit einem hinterlistigen Lächeln. Immer weiter zog er sie wieder in Richtung Zellen, wo sich ja momentan keine Insassen befanden.
raven sah das und verfolgte die Szene mit seinen Augen und ging wieder zurück in den Aufenthaltsraum. Diesmal jedoch recht zügig.

Mira schaute den Fremden überrascht an und wischte sich die Träne aus dem Gesicht. Dann nahm sie das Taschentuch an und bedankte sich höflich. "Vielen Dank mein Herr. Wissen Sie... ich suche jemanden. jemanden, dem ich sehr zum Dank verpflichtet bin. Das nun schon sehr sehr lange. Seit 6 Jahren um genau zu sein. Doch ich kenne weder seinen Namen noch eine Adresse. Ich kenne nur sein Aussehen und selbst das wird sich inzwischen verändert haben. Aber ich muss ihm einfach Danken. Jedoch... finde ich ihn nicht..." erklärte sie ohne erstmal auf details einzugehen. und wischte mit dem taschentuch eine weitere Träne aus den Augen. "Es scheint einfach Hoffnungslos zu sein diese Person zu finden." erklärte sie weiter...
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Re: Schwer Erziehbar

Beitrag von Vincent am Do 13 Dez 2012, 11:39

Tut mir leid, ist ein bisschen lang geworden..


Yin, die von Natur aus sehr unbeholfen im Ausdrücken ihrer Gefühle war, konnte ihrer Panik nicht Ausdruck verleihen. Jemand anderes hätte an ihrer Stelle wohl instinktiv geschrien, Yin jedoch kam dieser Gedanke gar nicht erst. "Loslassen", war das Einzige, was sie mit ihrem zarten Stimmchen hervorbrachte, während sie gegen den großen Mann ankämpfte. Der Wächter schien jedoch sehr belustigt über ihre kläglichen Versuche. Mit ihrem kleinen, gebrechlichen Körper konnte sie sich niemals von ihm losreißen. Die Zahnräder in Yins Kopf arbeiteten angestrengt. Sie musste sich irgendetwas einfallen lassen.
Im abgelegensten Winkel des Ganges wurde sie in ein Zimmer gezerrt, die Tür abgeschlossen. Als der Mann sie grob auf das harte Bett warf, hob und senkte sich Yins Brustkorb unter den tiefen Atemzügen die sie tat. Aus dem Augenwinkel hatte sie erkennen können, dass ihnen jemand gefolgt war. Aber bei einer abgeschlossenen Türe brachte das nicht viel.
Der Wächter beugte sich nun über sie, er hielt ihre Handgelenke einhändig fest. Yin wehrte sich kein Stück, als sein lüsterner Mund über ihren Hals glitt. Auch nicht, als seine freie Hand sie grob an den Stellen ihres Körpers anfasste, die nicht ein Mal ihr Freund Hei zu berühren wagte, weil Yin ihm so rein und zerbrechlich erschien. Er hatte sie nie zu etwas gedrängt, hatte nicht mehr von ihr verlangt als unschuldigen kurze Küsse. Und jetzt sollte ihm ein widerwärtiger Lustmolch zuvorkommen. Yin konnte diesen Gedanken nicht ertragen. In ihr drin brodelte es. Ihr Körper bebte. Der Wächter schätzte das als Ausdruck von Lust ein, und ließ ihre Handgelenke los, angesichts der Tatsache, dass sie gar nicht versuchte, sich zu wehren.
Das war ein fataler Fehler. Yin tastete mit der Hand zwischen die Beine des verabscheuungswürdigen Mannes, drückte mit aller Kraft zu und drehte die Hand einmal herum, sodass der Wächter jaulend von ihr weg sprang. Diese Gelegenheit nutze Yin, um zur Tür zu rennen. Mit einer schneller Bewegung schloss sie auf, doch in dem Moment stürzte sich der Mann erneut auf sie. Diesmal fackelte sie nicht lange. In ihr brannte ein so schrecklicher Zorn, dass sie sich vor sich selbst fürchtete. Yin wirbelte herum und jagte ihre Nägel direkt in die Augen des Wächters. "FASS MICH NICHT AN", spie sie wie ein Drache. Ihre Stimme, die vor einigen Minuten noch so unscheinbar gewirkt hatte, war gar nicht mehr wieder zu erkennen. Der Wächter fasste sich schreiend und fluchend an die Augen. Er schien jedoch immer noch etwas sehen zu können, denn er kam wieder auf sie zu, als Yin gerade die Tür öffnete. So wütend Yin auch war, gegen einen Riesen wie diesen konnte sie nicht viel mehr ausrichten. Sie stolperte unter seinen ruckartigen Bewegungen und fiel direkt in Ravens Arme.

Hei hörte aufmerksam zu. Er hatte nicht erwartet, dass sie tatsächlich darüber reden würde. Als sie geendet hatte, nickte er mitfühlend.
"Es wirkt hoffnungslos, wenn man keinen Anhaltspunkt hat, aber auch Einstein hatte zu Beginn keinerlei Ahnung, welche bahnbrechenden Entdeckungen ihm seine Nachforschungen bescheren würden." Er lächelte aufmunternd. "Vielleicht findest du ihn ja doch. Du könntest zum Beispiel damit anfangen, mir zu erzählen, wie die Person aussieht, nach der du suchst. Die Welt ist klein - sollte ich auf ihn stoßen, werde ich dich benachrichtigen. Ich bin übrigens Hei Sato." Er streckte ihr die Hand hin.
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Re: Schwer Erziehbar

Beitrag von Jänis am Do 13 Dez 2012, 12:23

Raven musste noch kurz darauf warten bis endlich der Wächter von einem anderen Insassen abgelenkt wurde. Leider dauerte dies diesmla etwas länger als er eingeplant hatte. Doch als der Moment da war, ergriff er die Chance und schlich sich beinahe lautlos durch den Gang, wo der Wächter vorhin das Mädchen hin gezerrt hatte. // Ich hoffe ich bin nicht zu spät // hetzte er sich selbst im Gedanken und lief so schnell er konnte bis er eine Türe sah die zum Bad der Wächter führte und betrat dieses. Er vermutete, dass sich der Wächter dort an ihr vergehen wollte. Doch als er drinnen stand musste er feststellen, dass dem nicht so war. Er biss sich leicht auf die unterlippe und überlegte wo der bescheuerte Mann das arme Mädchen hinzerren hätte können. Da Raven allerdings sonst immer richtig lag, beschloss er diesmal einfach den Gang entlang zu laufen und zu hoffen das er sie so schnell wie möglich aufspüren koonnte. Bevor er sich allerdings auf der Weg machte, zog er sich sein Oberteil aus und legte es um seine geballte Faus und schlug schließlich gegen den Spiegel der im Bad hing. Schnell krallte er sich einen Spiegelsplitter und zig sich sein Hemd wieder an. Er lief und lief doch es schien als würde er aufgeben müssen. Plötzlich sah er weiter hinten eine Verschlossene Türe wo auch Lärm heraustönte. Es war der Wächter der schrie. Ein leichtes grinsen überkam sein Gesicht, was sonst wirklich nur sehr sehr selten zu sehen war. Er wollte gerade versuchen die Türe zu knacken als sie sich von selbst öffnete und das Mädchen direkt in seine Arme fiel.
Raven war erleichtert, dass es dem Mädchen gut ging doch bemerkte er, dass sich der Wächter immer noch bewegte. Er wunderte sich zwar wie das Mädchen ihn so zurichten konnte, doch fand er es amüsant. In so einer Stuation überkam Raven mehr der Bluthunger als erbarmen. Er holte aus und stach ihm den größeren Splitter direkt in den Brustkorb und trat ihm noch einmal ins Gesicht, sodass dieser entgültig zu Boden ging.
Schließlich drehte er sich um und kontrollierte mit das Mädchen mit einem Blick ob sie verletzt war und ging wortlos wieder zurück in den Aufenthaltsraum. // Na super... Das war meine Zelle...// dachte er sich und doch musste er angesichts des blöden ZUfalls grinsen.

Mira wunderte sich, dass der Mann, der sich als Hei Sato entpuppte, so freundlich war und ihr so viel Hilfe anbot.. "Das würden Sie wirklich tun Herr Sato? Das wäre ja super nett von ihnen" meinte sie und verbeugte sich noch einmal höflich. "Der Junge den ich suche, hatte ein Rotes Stirnband auf, dass am Hinterkopf zugeknöpft war. Er hatte schwarze Haare die etwas länger waren, jedoch zusätzlich leicht aufgestellt. Die Augenfarbe konnte ich damals leider nicht erkennen, doch er war etwas größer und recht muskolös für sein Alter eigentlich. " erklärte das Mädchen und bemerkte erst dann dass sie icht einmal die Augenfarbe oder sonst etwas definieren konnte. Ihr wurde bewusst wie wenig sie eigentlich wirklich über ihn wusste...
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Re: Schwer Erziehbar

Beitrag von Vincent am Do 13 Dez 2012, 12:55

Yin war schockiert darüber, was gerade geschehen war. Sie drehte sich von der Leichte weg und machte ein paar Schritte. Dann jedoch sackte sie auf die Knie, starrte weiterhin vor sich hin. Ihr Blick war ausdruckslos wie immer, doch in ihrem Innern herrschte Chaos. Einerseits war sie Raven sehr dankbar dafür, dass er ihr geholfen hatte, andererseits war sie auch verstört, ein unbeschreiblicher Ekel überkam sie. Sie ekelte sich vor sich selbst. Dass sie so ein wehrloses Mädchen war, das so etwas mit sich anstellen ließ, widerte sie an. Sie hatte Schuldgefühle Hei gegenüber.
Aus ihren ausdruckslosen Augen tropften zwei Tränen, die sie sogleich wegwischte. Dabei fiel ihr nicht auf, wie sie ihre Wangen mit dem Blut an ihren Fingern beschmierte. Stattdessen bemerkte sie, dass die obersten Knöpfe von Heis Hemd abgerissen worden waren. Das ärgerte sie zutiefst. Stumm robbte sie ein Stück nach hinten, um sich an der Wand zusammenzukauern und versuchen zu vergessen, was passiert war.

"Nicht der Rede wert", meinte hei freundlich. Er notierte sich die genannten Merkmale. Leider waren diese sehr ungenau. Er bezweifelte, dass diese Person noch dasselbe rote Stirnband tragen würde. "Können Sie ihn in eine bestimmte Altersgruppe einordnen?" Dass die junge Frau sich ihm nicht vorgestellt hatte, ließ ihn darauf schließen, dass sie wirklich sehr zerstreut war. Er wollte ihr helfen, weil ihre Situation ihn ein wenig an sich selbst erinnerte. Er musste nämlich auch alles Erdenkliche versuchen, um Yin aus dieser Anstalt heraus zu holen. Auch wenn es noch so unwahrscheinlich schien, dass er das überhaupt schaffen könnte.
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Re: Schwer Erziehbar

Beitrag von Jänis am Do 13 Dez 2012, 13:21

Raven war noch nicht in einen anderen gang abgebogen und blickte noch einmal zu dem Mädchen. Irgendwie tat es ihm Leid was er getan hatte. Nicht, dass er den Wächter ermordet hatte, sondern dass er das Mädchen zum weinen gebracht zu haben. Er beobachtete genau wie sie sich verhielt, so bemerkte er auch, dass ihr das Hemd viel zu groß war und sie daran herumzupfte. Soweit er noch klar denken konnte, musste das Shirt jemanden gehören der ihr wichtig war. Ob es ihr Freund, Bruder, Vater oder sonst was war konnte er natürlich nicht beurteilen. Schließlich konnte er nicht anderst und ging zu ihr zurück. Das Feingefühl hatte er inzwischen einfach verloren und deshalb zog er sein Oberteil aus und ihr ihres aus. Er riskierte keinen Blick auf ihren Körper bevor er ihr sein Shirt überstülpte. Aus der Tasche zog er ein Tuch aus normalen Stoff und wischte ihr das Blut aus dem gesicht. Wort verlor er jedoch kein einziges. Nicht weil er herzlos war, sondern weil er einfach nicht wusste was er sagen sollte. Er hatte einfach den guten Kontakt zu Leuten in der Anstalt nach 6 Jahren.

Mira stotterte als sie sprach.
" Es tut mir furchtbar Leid jetzt bin ich unhöflich auch noch. Mein Name ist Mira. Mira reicht vollkommen." erklärte sie und stotterte. "Geschätzt dürfte er jetzt zwischen 18 und 22 Jahren sein. Ich weiß die Informationen sind sehr sehr wenig aber wenn sie ihn sehen bitte kontaktieren sie mich" erklärte sie und schrieb ihre Nummer auf einen Zettel und schob ihm den Zettel zu.
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Re: Schwer Erziehbar

Beitrag von Vincent am Do 13 Dez 2012, 13:38

Yin war völlig irritiert über Ravens Aktion. Auch sein Shirt war ihr zu groß und bedeckte alles, was bedeckt werden sollte. Sie verstand nicht, wieso sie ihm das geliebte Hemd weggenommen hatte. Im ersten Moment hatte sie sich wehren wollen, doch dann war ihr klar geworden, dass er keine Absichten verfolgte wie dieser Wächter. Einerseits aus reinem Interesse hatte sie ihn gewähren lassen, andererseits war sie auf der Hut, Raven ja nicht zu reizen. Sie hatte gesehen, wozu er fähig war, auch wenn er es für sie getan hatte. Wobei sie sich auch darüber nicht sicher sein konnte. Trauen konnte sie bestimmt niemandem, nachdem ein Widerling sich an ihr vergriffen hatte.
Nun aber hob sie zaghaft die Hand, ohne den Blick von Ravens Augen abzuwenden. Sie wollte Heis Hemd wieder zurück, wusste aber nicht so recht, wie Raven darauf reagieren würde. Außerdem waren ihre Hände blutig und sie wollte das weiße Hemd nicht damit besudeln. Yin wollte sich auch für eben bedanken, aber in dieser absurden Situation wusste sie nicht wie. "Danke", sprach sie nach einigem Überlegen mit ihrer hauchdünnen Stimme.

"Ach was", Hei winkte schmunzelnd ab. "Freut mich, Mira. Alles klar, ich rufe an, wenn ich ihm über den Weg laufe oder anderweitig etwas über ihn herausfinde." Nun schrieb er ihr seine Nummer auf. "Und Sie rufen mich an, wenn ihnen mehr zu diesem mysteriösen jungen Mann einfällt, was sie jetzt im Eifer des Gefechts vergessen haben könnten." Er lächelte aufbauend. "Nur nicht aufgeben." Diesen letzten Satz sagte er ebenso sehr zu sich selber wie zu Mira.
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Re: Schwer Erziehbar

Beitrag von Jänis am Do 13 Dez 2012, 14:14

Mira lächelte leicht und senkte dann wieder den Kopf um die Telefonnummer zu begutachten. Sie stellte sich neben ihn und sagte mit leiser und flüsternder Stimme "Er hat mich vor einer vergewaltigung bewahrt,... Ohne ihn hätte ich wirklich alles verloren was mir heilig ist" meinte sie und ging einen Schritt. "Wenn es etwas gibt, dass ich für Sie tun kann, zögern Sie nicht mir das mitzuteilen. Vielen Dank für alles" meinte sie und lief den Weg weiter um rechtzeitig zur Vorlesung zu kommen. ZUm Glück ging sie früher, so konnte sie trotz dem netten Treffen rechtzeitig kommen.

Raven bemerkte dass sie an dem Oberteil zupfte. Er nahm es jedoch und legte es in seine Zelle wo der Tote Typ lag und versteckte es unter dem Kissen. "Komm hoch, wenn sie mich hier erwischen reicht das" erklärte er und hob sie dann hoch. Man hörte Schritte, die immer näher kamen. "Das war klar" meinte er mehr zu sich selbst als zu der jungen Dame. "Du gehörst hier nicht her, und wenn sie dich hier erwischen sitzt du für immer hier fest. Ich hörte du hast jemanden der dich hier rausholen kann und ich vermute, dass dieses Oberteil was damit zu tun hat oder? Da du noch jemanden hast der dich gern hat werde ich dich beschützen, denk aber nicht dass wir deshalb Freunde wären" erklärte er und drückte sie in die nächste Türe und schloss sie hinter ihr. Es dauerte nicht lange und schon kamen die Wärter angelaufen. Sie drückten raven unsanft gegen die Wand und checkten die Situation ab. Natürlich war es komisch wie das alles hier aussah. "Du verdammtes Arschloch wie konntest du das nur tun" schrie der eine. " UNd dann auch noch so auffällig in deiner Zele?" schrie der Wächter und schlug Raven öfter ins Gesicht. Eine Wunde platze über seinem rechten Auge auf und Blut strömte über sein Gesicht. Er verzichtete darauf sich zu wehren. Die anderen schafften den toten Wächter raus und eine Putzkraft war auch schnell da um die Zelle zu säubern. Raven wurde die ganze Zeit über gegen die Wand gedrückt.
Schließlich wurde er dann unsanft in die Zelle geworfen wo er sich erneut den Kopf schlug. Er schrie nicht einmal und er schimpfte nicht. Es war ihm wirklich inzwischen egal was mit ihm geschah. Nachdem sie abgeschlossen hatten, gingen sie zurück in den Aufenthaltsraum.
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Re: Schwer Erziehbar

Beitrag von Vincent am Do 13 Dez 2012, 14:38

"Danke für das Angebot", meinte Hei freundlich und verabschiedete sich ebenfalls, um nicht zu spät in die Schule zu kommen, in der er ja als Lehrer tätig war.

Yin wollte nicht, dass sich jemand anderes für sie aufopferte. Aber jetzt aus dieser Zelle heraus zu kommen, würde überhaupt nichts bringen. Sie stand mit bis zum Hals klopfendem Herzen da und wusste nicht, wie sie auf Ravens Worte reagieren sollte. Warum wollte er sie beschützen und dennoch nicht ihr Freund sein? Und warum in aller Welt begab er sich in eine solche Gefahr für jemanden, den er nicht einmal kannte? Außer Hei gab es doch niemanden, der sich um sie scherte.
Als die Wächter zu Ravens Zimmer hin polterten, hielt Yin sich die Ohren zu. Sie wollte keine Schreie hören, das würde sie nicht ertragen. Nach einer beträchtlichen Weile, als endlich alles um sie herum still war, wagte sie es, die Tür einen Spalt breit zu öffnen und, nachdem sie sich vergewissert hatte, dass die Luft rein war, schlich sie langsam zu Ravens Zimmer hin. Vorsichtig drückte sie die Klinke hinunter, schlüpfte flink in den Raum hinein und schloss die Tür hinter sich. Sehr erleichtert darüber, dass die Leiche fort und alles gesäubert war, atmete sie auf. Dann jedoch fiel ihr Blick auf Raven, der übel zugerichtet auf dem Boden lag. Sie kniete sich neben ihm hin und sah ihn eine Weile lang nur stumm und mit ihrem unergründlichen Blick an. Dann wollte sie ihm an die Wange stupsen, um herauszufinden, ob er schlief. Sie hatte gerade ihren Finger ausgestreckt, da fiel ihr das getrocknete Blut an ihren Händen auf. Sie stand auf, wusch ihre Hände am Waschbecken und begab sich erneut neben Raven auf die Knie. Neugierig beugte sie sich über ihn, ohne dass ihr Blick etwas von ihrer Neugier verriet. "Danke", sagte sie dann endlich. "Vielen Dank."
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Re: Schwer Erziehbar

Beitrag von Jänis am Do 13 Dez 2012, 15:27

Mira is in the Lesung xD

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Raven registrierte im ersten Moment gar nicht dass jemand sein Zimmer betrat. Seine Augen waren zwar geöffnet und waren Blutunterlaufen. Sie sahen leer aus ohne Ausdruck. Kein Gefühl, gar nichts. Erst als Yin ihm über die Wange stupste bemrkte er ihre Anwesenheit und schaute sie etwas verwirrt an. "W... W..." stotterte er hervor. Doch als sie ihm dankte, verschlug es ihm irgendwie die Sprache. Sie war die erste die sich bei ihm für etwas bedankte für etwas was er getan hatte. Alle anderen fürchteten ihn nach solch einer Aktion, doch dieses Mädchen hatte tatsächlich noch den Mumm sich bei ihm zu bedanken.
Inzwicshen war einige Zeit verstrichen und Raven richtete sich endlich wieder auf. Sein Kopftuch war verrutscht und darunter sah man eine Narbe. Es sah aus als hätte ihm jemand mit einer klinge etwas eingeritzt.
Er bemerkte es schnell und richtete das Tuch wieder.
"Gleich ist Besuchszeit, du bekommst bestimmt Besuch, du solltest dich wieder in den Aufenthaltsraum begeben. Wenn dich ein Wächter fragt wo du her kommst, sag einfach du hast die Toilette gesucht und hast dich verlaufen. Du hast das Badezimmer am Ende dieses Flures gefunden und dieses benutzt. Dafür zeigen sie zumindest Verständnis. Wir sehen uns" meinte er und öffnete ihr die Türe. "Danke..." flüsterte er recht leise, sodass er nicht einmal wusste ob sie es vernommen hatte.
//ich bekomme ohnehin nie Besuch... Von wem denn auch... // dachte er sich und setzte sich dann wieder neben das Bett.
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Re: Schwer Erziehbar

Beitrag von Vincent am Fr 14 Dez 2012, 00:26

Yin war die merkwürdige Narbe unter dem roten Tuch sogleich ins Auge gesprungen. Sie sprach es jedoch nicht an, da es sie im Prinzip nichts angehen sollte.
Ravens Hilfsbereitschaft erstaunte und verwirrte sie gleichermaßen. Als er die Tür öffnete, schüttelte sie den Kopf. "Er kommt erst am Mittag", erklärte sie mit ihrer leisen Stimme. Als sie dann sein geflüstertes Danke vernahm, drehte sie sich zu ihm um. "Wofür?", wollte sie wissen. Sie war doch diejenige, die ihm zu Dank verpflichtet war.
Ob ich das Hemd wieder zurück haben darf? Aber bei ihm ist es wahrscheinlich sicherer.
Während sie auf Ravens Antwort wartete, entdeckte sie auf dem Boden zwei weiße Knöpfe. Sie bückte sich und las sie auf. Als sie sie fest in ihren Händen umschlossen hielt, schien ein Lächeln durch ihre Mundwinkel zu zucken, aber man könnte sich auch bloß geirrt haben.

Im Schulgebäude angekommen, entwich Hei ein tiefes Seufzen. Auf einmal fühlte er sich von einer unsagbaren Last erdrückt. Das passierte die letzten Tage sehr oft. Yin, war der einzige Gedanke, der tausendfach in seinem Kopf widerhallte. Auch seinen Kollegen war aufgefallen, wie der sonst eher sorglos wirkende Hei hin und wieder tief in Gedanken versank uns generell einen sehr ausgelaugten Eindruck machte. Er seufzte erneut laut und betrat sein Klassenzimmer, wo die Kinder bereits auf ihn warteten. Diese kleinen Racker schafften es immerhin jeden Tag, seine Stimmung wieder anzuheben.
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Re: Schwer Erziehbar

Beitrag von Jänis am Mi 19 Dez 2012, 12:17

Raven sah Yin nach als sie sich richtung Türe bewegte und dann die beiden Knöpfe vom Boden aufhob.
Er nahm ihr diese beiden wieder aus der Hand und shickte sie aus seinem Zimmer. "Trotzdem wäre es besser wenn du mein Zimmer verlassen würdest. Wenn sie dich hier bei mir erwischen, können wir beide was erleben. Und was mich angeht, mir reicht es für heute" erklärte er mit müder und fertiger Stimme. Die Wärter hatten sich bei ihm mal wieder nicht zurückgehalten, sodass ihm immer noch leicht schwindlig war. "Bitte geh jetzt" fügte er dann noch einmal hinzu und gab ihr einen kleinen Schubbs nach drausen. Als sie draußen war, schloss er die Türe Schließlich öffnete er seine geschlossene Hand und betrachtete die beiden Knöpfe die er in Händen hielt. //Du hast noch jemanden der an dich denkt und der will, dass du hier raus kommst. Wenn es jemand schafft hier raus zu kommen, dann sind es die Leute die noch jemanden da draußen haben und der an sie glaubt// dachte er sich und setzte sich dann auf das Bett. Unter dem Kopfpolster holte er das Hemd hervor, dass das Mädchen vorhin angehabt hatte. Aus seiner Hosentasche entfernte er die Nadel, die er ständig mit sich führte. Eigentlich um Fesseln und Schlösser zu öffnen, doch man konnte sie doch auch einmal dafür einsetzen, für das sie eigentlich gemacht wurde.
Das Bettlaken war alt und ausgefranzt, weshalb er sich durch Dieses seine Fäden holte. Er konnte nicht Nähen doch er wollte dem Mädchen etwas gutes tun, weshalb er es zumindest versuchte. Er stach sich oft in die Finger , doch achtete er besonders darauf, dass kein Blut auf das geliebte T-Shirt von Yin tropfte.

Mira saß immer noch in der Vorlesung. Von normal konnte sie sich zumidest irgendwie auf den Unterricht konzentrieren, doch heute verfehlte sie irgendwie jedes Wort.
Anstatt zum Thema ein paar Notizen mit zu kritzeln, schien sich ihre Hand wie von allein zu bewegen und sie zeichnete ein Bild von Raven. Zwar (mal wieder) nur von hinten, doch sie zeichnete ihn. Als sie das erst bemerkte erschrak sie kurz und schaute umher um zu kontrollieren ob das irgendwer gesehen hatte.
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Re: Schwer Erziehbar

Beitrag von Vincent am Mi 19 Dez 2012, 12:36

Yin wusste nicht so recht, wohin sie jetzt gehen sollte, daher stand sie eine Weile lang ratlos im Gang herum. Ein Blick auf die alte Uhr an der Wand sagte ihr, dass es erst nach zehn Uhr ging. Hei würde erst nach zwei Stunden kommen. Yin entschied sich dazu, sich in ihrer Kammer einzuschließen, bis er käme.
Doch zuerst musste sie sich waschen. Sie fühlte sich durch und durch dreckig. Nachdem das erledigt war und sie sich Ravens Shirt überstreifte, fragte sie sich, ob die Wächter erkennen würden, wessen Kleidungsstück sie gerade trug.
In ihrer Zelle legte sie sich hin, um ein wenig vor sich hin zu dösen. Seit Raven sich für sie eingesetzt hatte, fühlte sie sich nicht mehr ganz so verloren wie zu Beginn. Es war beruhigend, zu wissen, dass er sie beschützen würde. Wobei sie sich nicht ganz sicher war, ob er das - falls es ein nächstes Mal geben sollte - wieder tun würde. Und warum er ihr die Knöpfe abgenommen hatte, verstand sie auch nicht.

Als die Schulglocke um zwölf Uhr erklang, freute sich Hei womöglich mehr als jeder einzelne seiner Schüler. Er wollte Yin nur so wenig wie möglich warten lassen, deshalb kamen ihm die fünf Minuten, die er auf den Bus warten musste, wie eine Ewigkeit vor.
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Re: Schwer Erziehbar

Beitrag von Jänis am Sa 22 Dez 2012, 14:30

Endlich ertönte das langersehnte Klingeln, das Mira von ihrer Vorlesung nun endlich erlöste. Hätte sie jetzt irgendwer gefragt was in der Stunde irgendwann Thema gewesen wäre, hätte sie keine einzige Antwort darauf gewusst.
// Ich muss das ganze endlich richtig in die Hand nehmen// dachte sie sich und verließ in einem Schnellen Gang das Gebäude indem die Vorlesung gewesen war.
//Aber was soll ich denn noch alles tun um ihn zu finden. Seit über 6 Jahren bin ich nun dran ihn effektiv zu suchen... Keine Spur... Kein Hinweis... Und eine genaue Beschreibung kann ich auch niemanden geben... Vielleicht... sollte ich einfach... aufgeben...// dachte sie sich und trat nun ihren Weg nach Hause an.

Raven hatte das T-Shirt von Yin endlich fertig gestellt als ein Wächter bei ihm an der Türe voreikam und kontrollierte ob er noch da war wo er sein sollte. Dieses Verhalten kostete Rave maximal einen Seufzer oder ein genervtes Augenverdrehen. Diese kontrollfreaks waren ihm einfach nur egal geworden.
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Re: Schwer Erziehbar

Beitrag von Vincent am Mo 24 Dez 2012, 13:56

Als Hei endlich an seinem Zielort angelangt war, war er bereits ein wenig außer Atem. Er war den Weg von der Haltestelle bis hierher gerannt. Bin schon da, Yin.
Der Mann, der ihn ins Besucherzimmer führte, wirkte wie immer sehr freundlich, und auch der besagte Raum war wie gewöhnlich heimelig eingerichtet. Hei wünschte sich sehr, dass sich seine Freundin hier wenigstens ein bisschen wohlfühlte.
Sein Gesicht leuchtete auf, als Yin durch die Tür trat. Sie setzte sich ihm gegenüber an den runden Tisch. Leider war diese Distanz vorgeschrieben. Hei griff nach Yins Hand. Da fiel ihm auf, dass sie nicht mehr sein Hemd trug, und er sah sie fragend an.
"Es war schmutzig", erklärte sie knapp. Dass sie die Augen niederschlug, irritierte Hei. Sie hielt seinem Blick eigentlich immer stand, aber seit sie in dieser Anstalt steckte, wandte sie ihn schon viel zu oft ab.
Er bedachte sie mit einem besorgten Lächeln. "Ist schon in Ordnung. Ich habe dir frische Kleidung mitgebracht."
Liebevoll schob er eine Plastiktüte über den Tisch. In der Tüte befanden sich die nötigsten Kleidungsstücke und diejenigen, die Yin am meisten mochte. Hei wollte ihr damit eine kleine Freude bereiten, aber offensichtlich schaffte er es nicht. Yin nickte nur dankend.
Sie hasst es hier, ganz klar. Aber aus irgendeinem Grund will sie nicht darüber reden.
Nachdem die Besucherzeit vorüber war, wurde Yin von einer Aufsichtsperson zur Tür gebracht.
"Eine Frage", warf Hei in dem Moment ein. "Ich würde mir gerne ein Bild davon machen, wo Yin schläft, wo sie sich den ganzen Tag über aufhält und zu welcher Sorte Menschen sie Kontakt hat."
Der Wächter lächelte aufgesetzt. "Das ist leider nicht möglich, Herr Sato. Es ist wichtig für unsere Patienten, einen geschützten Bereich zu haben, in den die Außenwelt keinen Einfluss hat, um die bestmögliche Behandlung für sie zu gewährleisten."
Hei nickte zaghaft, auch wenn er unzufrieden mit dieser Antwort war. Er blieb noch eine Weile lang an Ort und Stelle stehen.
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