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Labyrinth of Death [Curi & Jänis]

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Labyrinth of Death [Curi & Jänis]

Beitrag von Jänis am Mi 20 Jun 2012, 07:36

Labyrinth of Death





Vor langer Zeit als Mystische Wesen und Menschen noch Seite
an Seite lebten und starben, als all die Menschen sich noch um das
Gleichgewicht der Natur sorgten und all die Pflanzen verehrten, pflanzten sie
eine Art Irrgarten.
Dieser Irrgarten schütze sie, nach ihrem Glauben, vor all
den bösen und verfallenen Wesen.
Inmitten dieses Labyrinths errichteten sie einen Schrein der
Monatlich gesegnet wurde um die Wirkung noch zusätzlich zu verstärken...
Doch eines Tages wurde das Dorf, das sich so sehr um die
Erhaltung des Irrgartens kümmerte, einfach von der Dunkelheit verschlungen.
Ein Mensch desselben Dorfes hielt nichts von all den Mühen
und fand es furchtbar jeden Monat bei der Weihung des Schreins dabei zu sein.
Er zerstörte den heiligen Schrein mit einem Satz und das
Übel des Dorfes und der gesamten Menschheit stand fest.
Wie wichtig die Natur war, das es übersinnliche Wesen gab...
All das geriet in Vergessenheit.
Die Menschen fingen an Hochhäuser zu bauen, Wälder zu roden
und die komplette Welt um sich zu zerstören.
Doch der Irrgarten bestand weiter.
Und was nie in Vergessenheit geraten sollte wurde zur
Legende und diese Legende auch bald zum Mythos.
Doch der Irrgarten existiert noch heute und trägt reines
Unheil in sich.
Ein Mädchen dass sich schon immer viel mit Geschichte
beschäftigt hatte wusste gar nicht dass Sie diejenige war die alles wieder zum
Guten wenden konnte.
In ihr schlummern Geheimnisvolle Kräfte und eines Tages
würde sie wohl durch Umwege den geheimen Pfad in dieses Labyrinth finden.
Auch wenn der Irrgarten nicht weit von dem kleinen Dorf
„Mahyure“ weg liegt hat ihn bisher noch keiner gefunden und schon gar nicht
betreten.
Und selbst wenn jemand den Weg gefunden hätte wäre er
vermutlich nie im Stande gewesen diesen Irrgarten zu betreten.
Doch in diesem Labyrinth lauern viele Gefahren die es zu
bewältigen gilt.
Außerdem ist es im Inneren Überwältigend groß. Beinahe wie
eine eigene Welt.
Es ist als würde man die Welt der Menschen verlassen und
eine andere, dunkle Welt betreten. Und auch einige Wesen die dort leben wären
nicht besonders
erfreut über einen Besuch von einem Menschen der vermutlich versuchen würde das
Gleichgewicht von Wesen und Menschen wieder herzustellen.
Ein Nachtelf lebt in dieser einsamen und inzwischen
verfaulten Welt des Irrgartens.
Auch er ist der Überzeugung dass Menschen und Wesen Feinde
sind.
Doch die Welt der Menschen und auch die Welt der Wesen droht
vollkommen zu verfallen, wenn dieses Gleichgewicht nicht wieder hergestellt
wird.
Laut der Legende wächst in diesem Labyrinth eine Blaue Rose.
Diese Rose soll Frieden und Freundschaft zwischen den beiden
Welten wieder herstellen können.
Werden sich die Charaktere den Weg teilen um beide Welten zu
retten?





Was bisher geschah:


Spoiler:



Der Wind wehte durch den gottverlassenen Wald in dem sich
Sato gerade befand. Der kühle Wind wehte durch sein langes schwarzes Haar,
während er mit dem Bogen auf der Schulter über die Bäume hinweg sprang. Er
hatte wie immer kein Ziel vor Augen. Schon lange war sein Leben nichts mehr
Wert
– zumindest für ihn selbst.
Irgendwann kam er zum stehen und begutachtete noch einmal die Umgebung die so
trostlos und finster wirkte. Nichts war mehr so wie früher. Die Bäume waren
kahl und gebrechlich. Der Boden ließ es nicht mehr zu, dass neue Pflanzen aus
ihm
sprießen konnten. Für einen Naturbezogenen Elfen, war dies die Höllenqual, das
alles Tag für Tag neu zu realisieren.

Jedes mal wünschte er sich er würde einfach aufwachen und


feststellen, dass es nur ein Traum war, doch dies geschah nie. Sein Lebenssinn
war wie dahin geschmolzen.

Er befand sich in der Nähe des Ausgangs. Der Ausgang, der es


ihm früher erlaubt hatte, das Labyrinth zu verlassen, sowie auch zu betreten.
Auch diese Freiheit konnte er nicht mehr genießen. Sato fragte sich oft, wie
wohl das Leben außerhalb jetzt aussehen würde. Lebten die Menschen besser dort
draußen? Hatten Sie diese Welt inzwischen komplett vergessen? Oft dachte er
über solche Fragen nach, auf die er jedoch wohl nie eine Antwort finden würde…






Als sie die Häuser
des Dorfes hinter sich ließ atmete Floa auf.
In diesem Ort war es einfach immer so erdrückend, so trist..
Schon seit sie sich zurück erinnern kann fühlte sie sich irgendwie mit der
Natur verbunden,.. das Leben im Dorf, die Art und weise, wie die Menschen dort
Leben,.. all das.. gab ihr nichts. Wenn sie zu selten das Dorf verließ, bekam
sie sogar starke Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden..
Und auch, wenn der Wald und die Wiesen, die an das Dorf angrenzten scheinbar
karg zu sein schienen hatten sie doch einen erfrischerenden Funken Leben, als
die Häuser und Straßen des Dorfes. Gedankenversunken schlenderte das
dunkelhaarige Mädchen durch den Wald und seufzte leise.
irgendwo.. muss es doch auch noch etwas lebendigeres geben, als das hier..

Sie hatte sich schon oft vorgenommen den Wald näher zu erkunden, denn sie
konnte sich einfach nicht vorstellen, dass der Wald so karg und steril ist, wie
er sich am Anfang gibt.
Und genau dem ging sie heute nach.
Dieses Vorhaben hatte sie mehrere Tage zuvor geplant.. sie hatte einen Rucksack
mit etwas zu Essen und zu Trinken, einem Schlafsack, einer Taschenlampe, einem
Kompass, einem Handbuch über Pilze und weitere Nahrungsmittel, die man im Wald
finden konnte gefüllt und war nun sicherlich schon eine Stunde unterwegs.
Floa hielt sich schon seit längerem nicht an die vorgegebenen Wege und lief
einfach weiter in den Wald hinein, bis sich nach einiger Zeit der Wald wirklich
zu verdichten schien und seine eigenen Wege zu Formen schien.
das ist schon fast wie ein Labyrinth hier..
Doch grüner waren die Blätter hier bisher auch nicht...






Langsam
ging er den Waldweg entlang, der sich neben ihm seinen Weg durch den schwarzen
Wald bahnte. Irgendetwas war heute anders. Seltsam. Sato fuhr mit einer Hand
durch sein langes Haar um die vereinzelten Strähnen wieder an ihren richtigen Platz
zu verfrachten. Nun stand er direkt vor dem Eingang. Betrübst fasste er gegen
das Dickicht, das sofort die Dornen zeigte und ihn leicht an der Hand
verletzte. Niemals werde ich hier raus kommen. Niemals werde ich wieder
grüne Farbe über das Land streifen sehen… Niemals wieder
dachte er sich und
richtete seinen Blick auf den Boden. Die erfrischende Waldluft, hatte sich
inzwischen in eine grausamen Gestank verwandelt, der wohl für Neulinge erst mal
recht gewöhnungsbedürftig war. Egal wo man sich hindrehte, es hätte um jede
Ecke ein Kadaver eines, vor kürzlich getötetem, Wesen liegen können, was den
Geruch in der Luft nicht gerade viel erträglicher machte. Seine Ohren spitzten
sich zu als er ein paar Schritte hörte. Noch waren Diese zu weit weg, sodass er
noch nicht die Richtung bestimmen konnte, aus der die Geräusche kamen. Er
blickte sich um, doch erkannte noch nichts. Seine Hände glitten lautlos zu
seinen beiden Angriffswaffen und umklammerten Diese mit einem festen Griff.
Langsam zog er die Waffen aus der Halterung und verließ sich weiterhin auf sein
Gehör.






Floa kniff die
Augen etwas zusammen, um in die Ferne zu sehen, aber die Suche nach etwas
Grünerem, als das, was sie bisher vorfand schien vorerst äußerst aussichtslos..
Auch die Luft war nicht sonderlich erfrischender und angenehmer, als im Dorf,
.. sie kam sogar eher an das Gegenteil heran, als würde in der Nähe etwas
verwesen..
Na ja.. ganz so schlimm ist es jetzt auch wieder nicht..
Das Einzige positive, was ihr bisher auffiel war, dass die Bäume innerhalb des
Waldes nicht ganz so tot aussahen, als die, die man am Rand und am Anfang des
Walds finden konnte.
Nachdenklich sah Floa zum Himmel hoch.
ob man sie im Dorf wohl schon vermisste?
Das war allerdings eher unwahrscheinlich.. immerhin müssten höchstens 2-3
Stunden vergangen sein.. von daher..
Ab und zu raschelte es mal, aber sie schob das Geräusch auf den Wind oder
kleinere Tiere, auch wenn sie bisher noch kein Tier gesehen hatte..






Die Schritte kamen immer
näher. Satos Blick wurde starr.
Die Schritte kommen von Außerhalb, das ist doch nicht möglich… oder etwa…

er ließ den Gedanken bleiben und wich ein paar Schritte zurück. Seine
Angriffswaffen behielt er erstmal noch in seinen Händen, da er nicht wusste,
wer oder was hier gleich auftauchen würde. Ihm war nur klar, dass sich dieser
jemand, in seiner Welt nicht wohl fühlen konnte. Immerhin war hier kein
einziger grüner Grashalm. Oder sah es außerhalb auch nicht anders aus? Sato
grübelte für sich selbst, während er auf eine Baumspitze verschwand. Nach oben,
schaute man meist entweder gar nicht oder recht spät. Außerdem war er verflucht
schnell, sodass ihn ein normales Auge teilweise gar nicht wahr nahm wenn er in
Bewegung blieb.






"Immer noch
nichts.." murmelte Floa mit einem leichten Ton von Enttäuschung. Doch noch
wollte sie nicht aufgeben.. Immerhin hatte sie genug Proviant etc dabei, um
sich mindestens eine Woche durchzuschlagen.
Hier draußen in der Natur fand man ja leider kaum noch Nahrungsmittel.. zu
mindest sah man nicht ganz so viele Pilze..
Aber sie war ja wie bereits gesagt für alle Eventualitäten gerüstet..
Falls sie länger weg bleiben würde und essen finden müssen würde hatte sie ja
immer noch ihr Büchlein dabei, dass ihr dabei helfen würde zwischen essbar und
ungenießbar, oder gar giftig zu unterscheiden.
Nach einer Weile blieb sie einen Moment stehen und sah sich skeptisch um.
"na ob das was wird.."
Floa seufzte wieder und ging dann aufmerksam weiter.






Die Schritte waren nun zum greifen nahe. Sato riskierte
einen aufmerksamen Blick in die Richtung wo er bereits die Schritte gehört
hatte, bis er ein Mädchen mit Rucksatz spazieren gehen sah. Sein Blick tauchte
sich in Ungläubigkeit. Ein Menschenmädchen? stellte er leicht entsetzt
fest. Das kann doch nicht sein. Niemand kann dieses Labyrinth verlassen
oder betreten
stellte er für sich selbst fest. Doch seine wachsamen Augen
trügten
ihn nicht. Es war definitiv ein Menschenmädchen. Plötzlich näherte sich ein
weiteres Geräusch. Die Aura dieser Bestie, die sich ebenfalls näherte, war
schwarz wie der Tod selbst.
Ein gefallener Engel landete direkt vor dem Mädchen. Sein Gesicht war blass,
seine Kleidung zerrissen. Er hatte definitiv nichts gutes vor. „Was machen wir
denn hier so ganz alleine du törichtes Kind? Haben wir uns verlaufen?“ fragte
er in einem hinterhältigen Ton und faltete seine Schwarzen Schwingen zusammen.
Er blickte dem Mädchen direkt in die Augen und wartete auf eine Antwort.
Sato schaute dem Spektakel erst einmal von der Ferne aus zu. Er hasste
Menschen, doch dieses Mädchen hatte irgendetwas an sich, dass er gut fand. Er
konnte es nicht wirklich beschreiben was es war, doch er hatte das Gefühl, er
müsse das Mädchen schützen…






Floa stolperte etwas zurück und starrte das Wesen mit einer
Mischung aus Verwirrung, Angst und Fassungslosigkeit an. Sie atmete tief durch
und schluckte den Kloß runter, der sich in ihrem Hals gebildet hatte und
antwortete dann mit bemüht fester Stimme "Nein.. ich ehm.. habe mich nicht
verlaufen.. ".
Aus dem Augenwinkel versuchte sie irgendwelche Gegenstände auszumachen, die sie
als Waffe benutzen könnte oder zu mindest zur Verteidigung nutzen könnte, da
ihr diese Gestalt nicht wirklich geheuer war..
Erstens war das sicher kein Mensch,.. zweitens hatte er eine einschüchternde Art
an sich.






„Nicht verlaufen?, ach wie schade, und was hast du jetzt
vor, so ganz alleine wie du hier stehst?“ fragte der dunkle Engel mit einem
verschmitzten und verachtungswürdigem lächeln. Langsam fasste er an seinen
Gürtel wo sich ein schön verziertes Schwert befand und zog dieses mit festem
Griff und richtete die scharfe Klinge auf das Mädchen.
“Nun ich gehe davon aus, dass du niemanden fehlen wirst oder?“ fragte er und
holte kräftig aus…
Sato sprang mit einem Satz von der Baumkrone und konterte den Angriff mit einer
seiner Waffen. „Verschwinde, das Mädchen gehört zu mir“ erklärte er in
knallhartem Ton und schlug ihm die Waffe aus der Hand. Der gefallene Engel
verbeugte sich leicht und verschwand.






Floa hatte die Augen zusammengekniffen, als er zum Schlag
ausholte und wollte gerade ein 'Nicht!' erwidern, da hörte sie das klirren und
blinzelte irritiert.
Ihr Atem flatterte und ihre Beine schienen ihr beinahe nachzugeben, aber sie
fing sich gerade noch und atmete tief durch, auch wenn sie den Menschen..oder..
was auch immer er war mit großen Augen anstarrte.
kam er von oben..?


Er war so schnell da, sie hatte die Augen doch höchstens ein bis zwei Sekunden
geschlossen .. und da stand er auch schon vor ihr und hatte den Angriff
abgewendet..
Was sie allerdings wunderte war, dass das Wesen sich ohne weiteres damit
abgefunden hatte.
Floa ging vorsichtig und möglichst leise ein paar Schritte zurück und ließ den
neu hinzugekommenen nicht aus den Augen.






Ich
bezweifle, dass es das war. Er wir zurück kommen. Auf mich war er nur nicht
vorbereitet

schließlich wandte er sich mit diesem Gedanken zu dem Mädchen, dass er soeben
beschützt hatte, obwohl er nicht genau wusste aus welchem Grund. Eigentlich
hasste er doch diese elendigen Menschen. Wieso beschloss sein Unterbewusstsein
sie zu retten. Er bemerkt dass sie sich ein paar Schritt von ihm entfernte und
blieb genau aus diesem Grund an Ort und Stelle stehen, um ihr den Abstand zu
lassen, den sie gerade suchte. Seine spitzen und langen Ohren schauten bei
seinen langen tiefschwarzen Haaren hervor, was wohl auch verriet, dass er kein
normaler Mensch war.
„Wie bist du hier her gekommen Menschenswesen?“ fragte er interessiert und
hoffte auf eine Antwort die ihm weiterhelfen konnte.






Floa brauchte einen Moment, bis sie antworten konnte, denn
der Schock saß immer noch in ihren Knochen.
Außerdem.. musste sie schon wieder feststellen, dass das dort kein einfacher
Mensch war, immerhin sah man spitze Ohren, die aus den Haaren spickten.. Sie
schluckte kurz und räusperte sich leise, um dann zu antworten.
"Ich wollte nur einen Ausflug machen.." gab sie zurück und atmete
tief durch, immerhin schien die Gefahr vorerst nicht mehr zu bestehen, weshalb
sie sich versuchte etwas zusammen zu reißen.
"Danke.. für ihre Hilfe.." fügte Floa vorsichtig hinzu und blinzelte
etwas.
Sie konnte überhaupt nicht glauben, dass das hier alles echt war.. es wirkte so
unwirklich und unecht, als würde sie jederzeit aufwachen und dann dem ganz
normalen Alltag gegenüberstehen.

















Re:
Labyrinth of Death [Curious & Jänis]




von Jaenis
am Fr Mai 25, 2012 6:23 pm



Der Elf schaute sie kontrollierend an, doch sie schien die
Wahrheit zu sagen, denn mehr als einen Rucksack hatte sie nicht bei sich. Es
machte also keinen Anschein darauf, dass sie etwas Böswilliges in dieser Welt
vorhatte.
„Du wolltest spazieren gehen?“ fragte er etwas ungläubig doch schlug er die
Frage mit einem leichten Seufzer ab. „Ich habe dir gern geholfen, aber ich
glaube du solltest hier nicht sein. Du bist ein unwissender Mensch der
scheinbar nur rein zufällig in diese Welt gestolpert ist. Weißt du überhaupt wo
du bist? Und vor allem in Welche Gefahren du dich begibst? Hier würden viele
Wesen etwas dafür tun um Menschen töten zu können“ erklärte er und schaute
durch die verdorbene Welt in der er lebte. „Wie auch immer, so schnell wirst du
hier nicht mehr weg kommen und ich vermute du kennst hier niemanden, das könnte
recht gefährlich für dich werden“ erklärte er ihr und sah ihr tief in die
Augen. Sie schien wirklich nicht die leiseste Ahnung davon zu haben, wo sie
hier
Reingeraten war. Das arme Menschending… Aber soll ich sie wirklich weiterhin
begleiten und beschützen und somit meine eigene Sicherheit gefährden? Für einen
Menschen?
Sato kämpfte innerlich selbst mit sich. Er hasste doch die
Menschen, doch was wenn er seine Einstellung ändern musste? Was wenn etwas ein
Mensch
verbockt hatte, nur ein anderer Mensch wieder gerade biegen konnte? Was wenn
wirklich dieses Mädchen die einzige Hoffnung für diese verdorbene Welt war.
Jedoch lagen seine Ideale wo anders. Seit er sein Volk komplett verloren hatte,
wusste er nicht mehr was der Wahrheit entsprach und was nicht. Noch einmal
blickte er unsicher zu dem Mädchen. „Na schön, ich werde dich so lange
begleiten und beschützen, bis du einen Weg hier raus gefunden hast. Aber nur so
lange und keine Sekunde länger. Wir sind keine Freunde und werden auch keine,
also schlag dir das gleich aus dem Kopf. Du musst lernen in dieser Welt zurecht
zu kommen und vor allem dich nicht so trampelnd fortzubewegen, sonst können wir
gleich ein Schild aufhängen mit ‚Mensch dort entlang’“ erklärte er und klang
dabei eher lustig als ernst. Er selbst war nicht wirklich davon überzeugt was
er gerade sagte, doch war dies das einzige mit dem er selbst klarkommen konnte,
ohne seine Einstellung komplett ändern zu müssen. Auch wenn er nicht wusste,
wie lange sie hier bleiben würde, wusste
er jedoch, dass wenn sie länger bleiben würde und sie wirklich in Ordnung wäre,
er mit ihr klar kommen würde und sie vielleicht eines Tages sogar als
‚Freundin’
bezeichnen würde. Doch soweit dachte Sato im Moment noch nicht.






Floa hatte etwas benommen und perplex zugehört.
Dass das hier kein normaler Ort sein konnte war ihr klar, nur,..dass dieser
Mensch, oder eher dieses Wesen sagte sie sei in eine komplett andere Welt
geraten wollte nicht so richtig in ihren Kopf gehen.
Während der.. Elf(?) weiter sprach dachte sie darüber nach, ob sie sich
eventuell den Kopf gestoßen hatte oder irgendwas aus dem Wald gegessen hätte,
was sie benebeln hätte können, aber die Gedanken verwarf das Mädchen recht
schnell wieder, um nicht den Faden zu verlieren.
Ab und zu nickte sie etwas, um ihm zu bedeuten, dass sie verstanden hatte, was
er ihr sagte, auch wenn ihre Gedanken immer Mal wieder abschweiften und
versuchten den Knoten der Verwirrung in ihrem Kopf zu lösen, doch das
missglückte meist, deshalb konzentrierte sie sich wieder auf den jungen Mann
vor ihr.
Als er aufgehört hatte zu reden nickte sie nochmal langsam und runzelte dann
die Stirn.
"Warte.. also.. ist das hier nicht die ..ehm normale Welt?"
außerdem hab ich überhaupt nicht rumgetrampelt..

fügte sie in Gedanken
hinzu, verkniff sich aber den Kommentar, um es sich nicht mit dem gegenüber zu
verscherzen, immerhin hatte ihr der Vorfall mit dem Typen mit den zerrissenen
Kleidern klar gemacht, dass das mit der Gefahr, von der er geredet hatte kein
blöder unsinniger Spruch war..
"und.. darf ich fragen, was das gerade war oder.. eher wer und wer sie
sind?" oder eher was?
Auch, wenn er sagte, dass sie sich das mit der Freundschaft aus dem Kopf schlagen
müsse, schloss das nicht aus, dass man sich zu mindest mal vorstellt, immerhin
würden sie, wenn man seinen worten glauben schenken konnte, einige Zeit
miteinander unterwegs sein.
Er war ihr zwar auch nicht ganz geheuer, aber solange sie auf der Hut blieb
würde da schon nichts passieren.., außerdem war sie sozusagen auf ihn angewiesen..






Sato blickte zu dem Mädchen und schüttelte den Kopf. „Du
hast wirklich keine Ahnung wo du hier bist?“ fragte er, doch anstatt eine
Antwort abzuwarten schaute er auf den Boden. Haben sie uns wirklich
vergessen
fragte er sich betrübt im Gedanken und wandte sich dann wieder
dem Mädchen zu. „Früher nannte man dieses von Menschenhand gepflanzte Labyrinth
„Mejados“ doch es geschah einiges
weshalb unsere Welt von euerer abgeschottet wurde, dies dir jetzt alles zu
erklären erde ich unterlassen, das würde ewig dauern und wir sollten nicht zu
lange hier verweilen. Nur noch so viel. Heute nennen wir es das Labyrinth f
Death. Jeder hier verachtet Menschen, denn eine Menschenhand, hat das einst so
Grüne Land von uns zu dem verwandelt was es jetzt ist“ erklärte und ging ein
paar Schritte. „Und jetzt komm, ich glaube dieser Dunkle Engel wird
zurückkommen, ich kann mir nicht vorstellen, dass er diese Niederlage auf sich
sitzen lassen wird. Sollte er mit Verstärkung kommen, haben wir beide ein
Problem am Hals“ erklärte er weiteres
und schaute kurz nach oben. Sein scharfes Gehör, bemerkte bereits dass einige
Engel auf dem Weg hier her waren. Viel Zeit blieb ihnen nicht mehr. Er nahm sie
bei der Hand und setzte sie auf ihren Rücken, ob ihr das gerade in den Kram
passte wusste er nicht, jedoch war es ihm auch egal. So schnell er konnte
sauste
er fort von diesem Ort…






Floa war eigentlich gerade noch bei den Dingen, die er ihr
erklärt hatte, dann huschten ihre Gedanken zu dem dunklen Engel, blieben
dort hängen, wurden aber mit einem Mal hinfort geschoben, als sie von ihm
geschnappt wurde.
Noch ehe sie ein 'Stop, was wird das jetzt?!' erwidern konnte bewegten sie sich
schon in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit durch den wald und das Mädchen
kniff die Augen zusammen und hielt sich an ihm fest.
Seinen Namen kannte sie immer noch nicht, dennoch hatte sie mit sich selbst mittlerweile
ausgemacht, dass er ein Elf war..
Spitze ohren, übermenschliche Fähigkeiten.. was sollte er sonst sein?


Nach einer weile öffnete sie die Augen wieder und sah sich um.
Die Gegend hier war wirklich trist.. sie hatte mehr mit einem Paradies jenseits
der farblosen Natur gerechnet, aber nicht mit einer Gegend die das, was sie
kannte sogar noch im negativen Sinne übertraf.
Als sie einen Schatten an ihnen vorbei huschen sah, klammerte sie sich etwas
fester an den Elf.
Die Gestalt hielt gute 20 Meter vor ihnen inne und mit erschrecken musste Floa
feststellen, dass es der dunkle Engel von vorhin war, auf
dessen Gesicht ein böse Grinsen lag.
"Wollt ihr etwa einen Menschen beschützen?" fragte er mit einem
höhnischen und zischenden Unterton, während er das Wort 'Mensch' besonders
abfällig auszuspucken schien.






Sato blieb auf der Stelle stehen und sprang wieder auf den
Boden, da er sich die ganze Zeit über die abgestorbenen Bäume hinweg bewegt
hatte. „Ja, ich will dieses Mädchen beschützen. Sie ist nicht absichtlich hier
hergekommen und das sinnlose töten liegt nicht in meiner Absicht oder meiner
Natur“ fauchte er zurück und ließ das Mädchen von seinem Rücken steigen. „Geh
zur Seite“ flüsterte er ihr zu und nahm seine Waffen wieder in die Hand.
Mist es werden immer mehr
dachte er sich und schaute rund um sich herum.
“Du törichter Elf. Nur weil du einst ein König warst, heißt das nicht, dass wir
heute noch zu dir aufsehen. Du bist nicht mehr Wert als wir und wir werden auch
dich nicht verschonen“ erklärte der Dunkel Engel mit böswilligen Ton. „Wenn du
so töricht bist und glaubst mich dadurch einzuschüchtern, hast du dich
geschnitten“ meinte Sato und versuchte alle dunklen Engel so gut es ging im
Blick zu behalten. Er schloss die Augen und schien sich nur von seinem Gehör
leiten zu lassen, als der erste Engel Angriff, dessen Schwert er mit
Leichtigkeit
zur Seite schlug.






Floa wusste zunächst nicht wirklich wo sie sich hinstellen
sollte, ging allerdings trotzdem etwas auf abstand, da sie den Elfen, dessen
rasse sich nun ja auch bestätigt hatte, nicht behindern wollte.
Nervös versuchte sie ebenfalls alles im Blick zu behalten und hob vorsichtig
einen etwas dickeren Stock vom Boden auf, um diesen im Notfall zur Verteidigung
zu nutzen.
Der erste Angreifen ächzte leise auf, als ihm das Schwert aus der Hand
geschlagen wurde, er sprang zurück, nahm es wieder in die Hand und im nächsten
Moment griffen zwei der dunklen Engel an, beide von unterschiedlichen Seiten,
um den Elfen zu verwirren.
Wenn ich ihm doch nur irgendwie helfen könnte..!


Sie umschloss den Stock fester und sah sich immer wieder kurz um.
Der Elf schien mit den dunklen Engeln bis hier hin ganz gut zurecht zu kommen
und es waren bisher 4, die sich versammelt hatten und alle nicht wirklich
friedlich aussahen.
"Weißt du denn nicht mehr, was uns die Menschen angetan haben?!"
zischte einer der 4, der daraufhin sofort zum Angriff ausholte.
"Wenn du uns das Mädchen überlässt verschonen wir dich." fügte einer
mit einem spöttischen Grinsen hinzu.






Sato ließ die Augen geschlossen und wehrte bisher alle
Angriffe ab. Als ihn der Anführer der Dunklen Engel wieder ansprach öffnete er
seine Augen wieder um dem Idioten in die Augen zu Blicken. „Ich sagte doch
bereits, ich habe kein Interesse am Morden von Leuten oder Wesen die nichts für
irgendetwas können, sie war nicht diejenige die den Schrein zerstört hatte“
fauchte er inzwischen etwas genervt zurück. „Ich werde euch dieses Mädchen
nicht überlassen, habt ihr Verstanden?“ schrie er schon beinahe. Im selben
Moment griff ein weiterer Engel aus dem Hinterhalt an und rammte ihm das
Schwert durch seinen Brustkorb. Sato kniete sich vor Schreck und Schmerz auf
den Boden. Sein Blut tropfte auf den Boden und die Klinge löste sich wieder
unsanft aus seinem Körper. „Ihr… bekommt sie nicht“ stotterte Sato leiser als
zuvor hervor und bemühte sich wieder aufzustehen. Sein Blick wanderte direkt
auf den Dunklen Engel der ihn abwertend ansah.






Genau in dem Moment, als die Schwertspitze in seinen
Oberkörper drang, hob sich Floa reflexartig die Hand vor den Mund, um keinen
Laut von sich zu geben, während ihr die Tränen in die Augen stiegen.
nein.. bitte nicht..


Das Blut, der Kampf mit Schwertern, die allgemeine Situation und auch die
Verletzung an sich schockten sie, immerhin war sie im Prinzip schuld daran und
desweiteren hatte sie so etwas noch nie gesehen und eigentlich hatte sie das so
schnell auch nicht vor.
Für einen Moment schienen ihr sogar die Beine nachgeben zu wollen, aber sie
ermahnte sich in Gedanken und fing sich so wieder halbwegs, auch wenn es nicht
gerade einfach war das Zittern und die Schwäche zu unterdrücken.
Reiß dich zusammen ! So bist du keine Hilfe!


Das Mädchen atmete einige Male tief durch und versuchte runter zu kommen, sich
von dem, was sich dort gerade abspielte nicht verrückt zu machen lassen.
Sie versuchte sich sogar einzureden, dass alles nur ein böser Traum ist, aber
es fühlte sich zu echt an.., als dass es ein einfacher Traum ist..
Das Mädchen spürte, dass das hier keine Einbildung war.. es war leider kein
Tagtraum, denn diese hatten meist immer noch das Gefühl der ungewissen
Sicherheit im Rücken. Doch hier war nichts.. überhaupt nichts..
Ihre Gedanken hasteten wieder zu dem Geschehnissen vor ihren Augen und vor
allem zu ihrem Beschützer, dessen Namen sie immer noch nicht kannte.
Er kann noch stehen, er ist nicht kurz davor zu sterben..!


Als wieder zwei der düsteren Gestalten zum Angriff ansetzten entfuhr ihr ein
panisches "Nicht!" und im selben Moment schossen dicke Wurzeln aus
dem mit rostbraunen Blättern bedeckten, überwucherten Waldboden, die die
Angreifer in Schach hielten. Diese gaben nicht nur ein wütendes Schnauben von
sich und versuchten sich aus den 'Fesseln zu befreien, was sich aber als
hoffnungslos herausstellte, denn die Wurzeln hielten sowohl Beine, als auch
Arme in Schach und verhärteten sich daraufhin unbarmherzig.
Augenblicklich fuhren die anderen herum und starrten Floa mit einem
abschätzigen und dennoch schockierten, aber auch wutentbrannten, hasserfüllten
Blick an, der sie erstarren ließ.
Sie schluckte und auch, wenn sie sich nicht ganz im Klaren darüber war, dass es
wirklich sie gewesen ist, die diese Magie hervorgerufen hat, versuchte sie sich
zu konzentrieren, um im Notfall nochmal so etwas zu Stande zu bringen.
Das eine Problem war, dass sie keine Ahnung hatte wie sie das angestellt hatte
und als dann einer von den anderen zwei übrig gebliebenen auf sie zulief wollte
es, egal, wie sehr sie sich darauf zu konzentrieren versuchte nicht zu klappen.
Das andere Problem war, dass sie insgeheimen eigentlich nicht daran glaubte,
dass wirklich sie für diese Rettung verantwortlich gewesen ist... Sie vermutete
eher, dass der Elf dies mit letzter Kraft getätigt hatte.
Sie festigte den Griff um den Stock in ihrer Hand und hob diesen etwas
schützend vor sich. Zwar würde dieser Stock nicht viel gegen die Schwerter der
Angreifer ausrichten können, aber sie konnte sich ja schlecht einfach ergeben.
Er lächelte spöttisch und säuselte "Na, was haben wir denn hier gefunden?
Doch kein normales Menschenkind?"
Komm schon,.. komm schon.. komm schon..!


Panik spiegelte sich in ihren Augen wider und als die düstere Gestalt nur noch
wenige Meter vor ihr stand brachte ihn dann doch eine hochzuckende Wurzel zum
Stolpern und das Mädchen wich aufatmend etwas weiter zurück, bis sie das raue
Holz eines Baumes in ihrem Rücken spürte.
Was würde sie jetzt dafür geben daheim bei ihrer Tante zu sein.. Egal, wie sie
sie die letzten Jahre behandelt hatte.. Es würde ihr auch schon reichen einfach
die schützenden Mauern des Hauses um sich zu haben, oder sich in ihrem Zimmer
zu befinden. Hauptsache nicht hier in dieser misslichen Lage.
Ihr blick flog immer wieder kurz zu dem Elfen, der sich nur mit Mühe auf den
Beinen halten konnte.
Innerlich betete sie, dass er nicht lebensgefährlich verletzt war, denn sie
wollte keinesfalls schuld an seinem Tod sein und erst recht nicht sterben, denn
wenn er sterben würde, wäre ihr Tod wohl auch nur eine logische Folge.
Der gefallene Engel befand sich auf dem Boden, war aber recht schnell wieder
auf den Beinen. Sie schluckte den Kloß, der sich in ihrem Hals vor Entsetzen
und Angst gebildet hatte herunter und hielt die Luft an, bevor sie mit einem
Ruck hinter den Baum rutschte, um so gerade noch rechtzeitig einem Angriff
auszuweichen.
Alles in ihr riet ihr wegzurennen, irgendwie abzuhauen, aber ihre Beine wollten
einfach nicht das tun, was sie von ihnen verlangte. Außerdem war dort noch der
Elf, der sie beschützt hatte. Ihn konnte sie ja auch nicht einfach so
zurücklassen und er hatte ihr doch auch gesagt, dass sie aus diesem Abschnitt
der Welt oder .. eher aus dieser Welt nicht mehr so schnell rauskommen würde..
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Re: Labyrinth of Death [Curi & Jänis]

Beitrag von Jänis am Mi 20 Jun 2012, 07:39

Teil 2





Spoiler:



Sato
kniete am schmerzerfüllt am Boden und als die anderen dunklen Engel nun auch
noch angriffen, schnaubte er nur tief aus und wollte kontern, als plötzlich
riesige Ranken aus dem Boden schossen und die Engel in Schach hielten. Verblüfft
wagte er einen Blick zu dem Mädchen, das dies wohl ermöglicht hatte und nickte
ihr dankend zu, bevor er den dunklen Engeln das Bewusstsein nahm. Er tötete sie
nicht, nicht zuletzt, weil er etwas gegen die sinnlose Tötung von Kreaturen
hatte, doch er musste sich schützen, weshalb er sich für diese Lösung
entschied. Mit viel Mühe versuchte er sich wieder aufzurappeln, was ihm
schließlich auch gelang. Seine Arme wurden sichtlich angespannter als er
bemerkte, dass das Mädchen in Gefahr war. Ein blauer Schimmer umhüllte seine
Arme die langsam zu flackern begannen. Es sah inzwischen aus wie blaues Feuer,
dass er mit seinen Armen lenken konnte, wie er es brauchte. Ich hasse das
töten von Wesen, aber dieser gestürzte Engel lässt mir keine andere Wahl. Ich
muss es tun, wenn ich dieses Mädchen beschützen will
dachte sich der Elf,
der sichtlich im Kampf mit seinem Gewissen war. Doch dies musste er
ausschalten. Als sich das Mädchen hinter den Baum verkrümelte um einem starken
Angriff des Gefallenen auszuweichen, ergriff er seine Chance und rammte ihm
seinen feurigen Arm durch den Körper. Es schien als würde ihm die Verletzung,
die ihm selbst zugefügt wurde, nicht mehr viel ausmachen. Sato war an Schmerzen
gewohnt und solche Verletzungen waren in der heutigen Zeit nicht mehr unüblich.
Der gefallene Engel ging zu Boden, bevor er ein weiteres Mal zum Streich
ausholen konnte. Die anderen Anhänger des Dunklen, verfolgten die Situation
aufmerksam. Als ihr Anführer zu Boden ging, schienen sie unsicher zu werden und
ergriffen schließlich die Flucht um selbst dem Tod entrinnen zu können. „Ist
alles in Ordnung junge Dame?“ fragte Sato schließlich mit einem besorgten
Unterton während er sie von oben bis unten nach Verletzungen absuchte, doch sie
schien zum Glück unversehrt zu sein. Auf ihre Fähigkeiten wollte er erst einmal
nicht eingehen. Es würde die Zeit kommen, wo er sie danach fragen würde, doch
momentan war die Stimmung zu aufgeregt, als dass man ein ernsthaftes Gespräch
führen konnte. Die Bewusstlosen Engel wurden von den anderen Engeln
mitgenommen, auch wenn es dunkle Wesen waren, kümmerten sie sich um einander.
Das Feuer um seine Arme flackerte nur noch leicht und schien langsam zu
verschwinden.






Floa schluckte
leicht und atmete hörbar auf, als die Wesen verschwanden und blinzelte, während
sie den Blick nicht von der Wunde des Elfen nehmen konnte.
"Bei.. bei mir schon, aber ihr seid verletzt.." gab sie mit einem
Unterton von Panik, Besorgnis und natürlich allgemeiner Aufregung zurück.
Sie hatte um ehrlich zu sein nicht damit gerechnet dieser Situation lebend zu
entrinnen.., immerhin waren die Angreifer erstens in der Überzahl, zweitens war
sie im Grunde genommen unbewaffnet, drittens war ihr einziger Verbündeter quasi
lebensgefährlich verletzt.
Während sie sprach konnte man doch deutlich das leichte zittern der Stimme
vernehmen, was darauf schließen ließ, dass sie das alles schon ziemlich
mitgenommen hatte.
Sie würde alles dafür geben einfach daheim zu sein.. in ihrem Bett.. aufwachen
und feststellen, dass es wirklich alles nur ein böser Traum war.
Aber wäre es ein Traum gewesen, wäre sie sicherlich schon aufgewacht.. oder
nicht?

Mit einem Mal sah sie sich suchend um und ließ dann den Rucksack von ihrem
Rücken, ging neben diesem in die Hocke und begann ihn zu durchsuchen, bevor sie
dem Elfen einen aufgerollten Verband entgegenhielt.
"Ich glaube ich hab auch noch irgendwo eine Mullbinde.." murmelte
Floa, während sie weiter den Rucksack durchstöberte und immer mal kurz hoch zu
dem Elfen sah.
Im Prinzip war es ja egal, ob das nun ein Traum war oder nicht, was feststand
war, dass sie ihm irgendwie helfen musste. Allein schon deshalb, weil sie sich
in dieser Welt sicherlich nicht lange über der Erde halten können würde, wenn
sie das ganz allein durchstehen müsste.
Nach ein paar Minuten in welchen Floa das Chaos durchwühlt hatte zog sie
schließlich triumphierend einen noch eingeschweißten kompakten Verbandskasten
raus und lächelte den Elfen zuversichtlich an.
"Wir sollten das erstmal verbinden.." Nicht, dass er mir noch
verblutet..

Sie verschloss den Rucksack wieder und richtete sich auf, bevor sie ihr Gepäck
wieder auf den Rücken schnallte.






Sato schüttelte den Kopf. „Dafür haben wir keine Zeit, in
dieser Lichtung sind wir das beste Angriffsziel. Solange wir uns hier
aufhalten, kann jede Sekunde etwas passieren“ stellte er fest. „Mein Name ist
übrigens Sato“ stellte er schließlich noch zusätzlich fest und hob sie wieder
auf seinen Rücken. Nun musste er sich doch kurz auf die Lippen beißen, da ihm
im selben Moment die Wunde stach. Doch er versuchte sich nichts anmerken zu
lassen, sodass sie endlich von hier verschwinden konnten. Er sprang wieder los
und behielt sein vorheriges Tempo beinahe bei. Etwas langsamer war er, da er
müde und geschwächt war. Etwa 10 Minuten huschten sie mit einer wahnsinnigen
Geschwindigkeit durch den Wald bis sie einer Höhle nahe waren. Genau diese war
sein Ziel und steuerte sie an. Schließlich endlich angekommen, ließ er das
Mädchen von seinen Schultern und wankte etwas zur Seite. Ein lauter Ton machte
sich in seinen Ohren bemerkbar und der Tunnelblick setzte ein. Er hatte sich
offenbar etwas übernommen. Er versuchte sich noch an der Wand der Höhle
festzuhalten, doch es gelang ihm nicht. Sato knallte auf den Boden….






Floa wollte gerade
von seinem Rücken springen, als er auch schon lossprang. Eigentlich wollte sie
ebenfalls protestieren, immerhin war er verletzt..
Er.. hatte sich ja mittlweiler vorgestellt.. Sato war sein Name
und auch, wenn sie gern noch etwas erwidert hätte entfuhr ihr nur ein erschrockener
Laut, als sie sich wieder mit einer abnormalen Geschwindigkeit durch den Wald
zu bewegen schienen.
Dann würde die Vorstellung halt erstmal ins Wasser fallen..
Sie kamen in einer Höhle an und das Mädchen sah sich etwas nachdenklich um, bis
der Aufprall Satos sie aus den Gedanken riss.
Augenblicklich fuhr sie herum und kniete sich neben ihn, dann durchwühlte sie
ihren Rucksack, um eine Decke heraus zu ziehen, welche sie auf den kühlen
Höhlenboden legte, bevor sie Sato dann behutsam auf eben diese Decke zog, Als
das geschafft war, setzte sich Floa wieder neben ihn und entfernte vorsichtig
die Kleidungsstücke, die auf der Wunde lagen, bevor sie anfing die Wunde mit
dem Inhalt des kleinen Infektionsfläschchens zu reinigen und dann wiederum
diese zu verbinden begann.
Sato war immernoch ohnmächtig, was ihr deutlich sorgen bereitete. Nachdem sie
alles verbunden hatte befestigte sie die Verbände angemessen, legte seine
kleidung wieder über den Oberkörper und sah fast schon starr auf den
Höhleneingang, quasi um Wache zu schieben.
Sie hatte keine ahnung wie lange das gut ging, aber nach und nach fiel es ihr
allerdings auch schwerer die Augen offen zu halten, weshalb sie sich nicht weit
vom Höhleneingang an einen Stein lehnte, von welchem sie alles im Blick hatte
und auch nur wenige Meter von Sato entfernt war und etwas vor sich hindöste.
nur ein bischen.. und wenn ich wieder aufwache.. bin ich daheim..
Es dauerte nicht einmal fünf Minuten, da sackte sie auch schon leicht zusammen
und ihr Atem verregelmäßigte sich, was darauf schließen ließ, dass sie schlief
und zwar tief und fest.






Sato bekam von den Mühen seiner Begleiterin rein gar nichts
mit. Es dauerte eine Zeit lang bis er langsam seine Augen aufmachte und
verwirrt in der Gegend rumschaute. Der Schwindel hatte noch nicht ganz
nachgelassen, weshalb er sich auf seinen Kopf fasste und fürs erste noch einmal
die Augen geschlossen hielt. Erst nach etwa 10 Minuten fühlte sich der
verletzte Elf gut genug um erst einmal alles abzuchecken. Er bemerkte, dass
seine Wunde liebevoll versorgt worden war und seine Gedanken huschten sofort zu
dem Mädchen, dass er beschützt hatte. Er schaute durch die Höhle und fand das
Mädchen müde an einen Stein gelehnt. Sie schien zu schlafen. Ein zufriedenes
Lächeln machte sich nun auf seinen Lippen bemerkbar. Sato richtete schließlich
die Decke auf die ihn wohl das Mädchen gelegt hatte. Langsam und leise ging er
auf seine Begleiterin zu und hob sie vorsichtig hoch. Sie schien tief zu
schlafen und so konnte er sie ohne größere Probleme auf die Decke verfrachten
und sie dort noch leicht zudecken. Er murmelte leise einen Spruch in einer
anderen Sprache und eine blaue Flamme erhellte den Raum leicht. Inzwischen war
es stockfinster geworden und er wusste nicht wie Menschen auf die Kälte der
Nacht reagierten. Die blaue Flamme konnte zumindest ein bisschen Wärme spenden.
Schließlich setzte er sich hin und lehnte sich gegen die Wand der Höhle und
beobachtete etwas den Eingang. Doch es schien zum Glück nichts auffälliges dort
draußen vorzugehen. Immer wieder huschte sein Blick auf das schlafende Mädchen
um zu kontrollieren ob es ihr auch noch gut ging und sie nicht all zu schlimm
frieren würde.






Als Floa wieder zu
sich kam, musste sie zunächst einmal enttäuscht feststellen, dass der
Untergrund, auf dem sie sich befand definitiv nicht ihr Bett war und auch die
Decke, in welcher sie sich gerade zu eingekuschelt hatte nicht ihre Bettdecke.
Sie blinzelte leicht und setzte sich vorsichtig auf, ohne aufgrund von zu
schnellem nach oben fahren gleich wieder umzukippen.
Es dauerte einen Moment, bis sie realisierte, wo sie sich befand und vor allem
warum dem so war. Etwas benommen musterte Floa die bläuliche Flamme, die sowohl
Licht, als auch Wärme spendete, auch, wenn es wirklich unglaublich kalt war,
weshalb sich das Mädchen die Decke etwas mehr um die Schultern zog.
Sie erstarrte als sie eine Gestalt sah und erst dann fügte sich alles langsam
zusammen.
Kein Traum..?
Nein, wohl kaum..
Sie erinnerte sich an die Geschehnisse des Vortags und, dass sie eigentlich nur
einen Spaziergang machen wollte, dann plötzlich diesem gefallenen Engel
gegenüberstand, doch dann von dem Elfen Sato gerettet wurde..
All das rieb sich in ihren Gedanken zu verknoten und sie strich sich seufzend
die Schläfen, nachdem ihr Kopf etwas zu dröhnen begonnen hatte. Nachdem sie
damit fertig war sah sie zu Sato und überlegte, was sie am besten sagen
sollte.. Begrüßen?..selbst vorstellen?..
Sie entschloss sich dazu sich einfach einmal zu bedanken, immerhin verdankte
sie ihm, dass sie noch am Leben war..
"Dankeschön.." murmelte sie leise, die Stimme klang durchaus
verschlafen und deshalb noch etwas heiser.






Sato war die ganze Zeit über wach geblieben, doch viel
länger als 2 Stunden dürfte das Mädchen nicht geschlafen haben. Es war immer
noch bitter kalt und immer noch keine Helligkeit feststellbar. Als sie auf ihn
zu kam und sich bedankte nickte er freundlich. „Gern geschehen, mach dir bitte
keine Gedanken
darüber. Ich muss mich bei dir für deine verbindende Hilfe bedanken“ erwiderte
er und zeigte auf den Verband den ihm das Mädchen vor ein paar Stunden gemacht
hatte. „Leg dich nur noch etwas auf die Decke und schlaf noch ein bisschen. Es
war ein anstrengender Tag für dich und es ist noch früh. Ruh dich aus“ meinte
Sato ungewohnt führsorglich und freundlich. Er selbst lehnte sich dann wieder
gegen die Wand, doch schloss er die Augen nicht.






Das Mädchen blinzelte etwas und lächelte verlegen.
"Aber du musst dich doch auch ausruhen.. immerhin bist du verletzt.. ehm
und ich bin übrigens Floa, ich glaube ich hatte dir meinen Namen noch nicht
gesagt.."
Sie überlegte einen Moment und sah sich suchend um, rutschte dann schließlich
mit der Decke zu Sato und hob die Hälfte davon etwas hoch, um ihm anzubieten
ebenfalls etwas von der Decke ab zu bekommen.
Auch wenn sie sich dabei irgendwie etwas seltsam vorkam, aber sie konnte ja nun
wirklich schlecht so egoistisch sein und den armen Kerl erfrieren lassen..
Immerhin hat er mir wirklich viel geholfen.. und er ist ja immer noch verletzt..!







Sato blinzelte öfter
hintereinander und sah der jungen Dame tief in die Augen. Seinen Blick
versuchte er nicht zu lange zu halten. Er wusste was sonst eventuell passieren
könnte. „Freut mich dich kennen zu lernen junge Floa“ antwortete er und senkte
den Kopf leicht, beinahe als würde er sich leicht vor Floa verbeugen wollen.
Als sie ihm die Decke vor die Nase hielt lächelte er leicht. „Eigentlich hast
du Recht“ meinte er jedoch nun um einiges leiser als zuvor. Langsam legte er
sich neben das Mädchen und schloss die Augen. Du bist wirklich ein guter
Mensch Floa… Ich sehe keinen Grund dich zu töten… Ich werde dich beschützen…
Wenn
es sein muss mit meinem Leben!
dachte er sich und legte seinen Arm um das
liegende Mädchen. Sato fühlte sich wohl bei ihr. Auch wenn er schlief, wollte
er sie beschützen. Seine Augen blieben geschlossen und es dauerte nicht lange
bis er seinen wohlverdienten Schlaf fand.






Das Mädchen versteifte sich kurz, als Sato seinen Arm um sie
legte, doch die Müdigkeit besiegte die Verlegenheit und die Aufregung die mit
der Nähe zu dem Elfen verbunden war und es dauerte auch nicht mehr lang, da
fielen Floa die Augen zu und ihr Atem verregelmäßigte sich.
Sie war froh, dass er das Angebot nicht abgelehnt hatte.., so ebbte das
vorherrschende schlechte Gewissen wegen der Verletzung wenigstens etwas ab.
Ihr Körper sackte leicht zusammen und sie rollte sich ein, um dann wieder tief
und fest weiter zu schlafen.






Die ganze Nacht über
konnte Sato zum Glück einen erholsamen Schlaf genießen. Als er seine Augen
öffnete, schienen gerade mal die ersten kleinen Sonnenstrahlen durch den
Höhleneingang, Er gähnte wobei er sich die Hand vorhielt. Erst jetzt bemerkte
er wie nahe er der jungen Floa die ganze Nacht über gewesen war. Er hatte sie
zu sich gezogen und sein Körper lag an ihrem. Eine leichte Röte stieg ihm ins
Gesicht bevor er aufstand um gleich noch einmal die Gegend abzuchecken. Draußen
angekommen, genoss er erst einmal die ersten Sonnenstrahlen. Er zog seine
beiden Angriffswaffen und fing an etwas zu trainieren. Er sprang seine Saltos
und übte mit seinen Waffen.






Floas Schlaf war nicht mehr ganz so tief, als sich die
Wärmequelle neben ihr entfernte und sie sich etwas mehr zusammen rollte.
Erst, als von draußen die Geräusche des Trainings drangen kam sie langsam zu
sich und rieb sich gähnend die Augen. Es verwunderte das Mädchen, dass Sato
nirgens zu sehen war, aber irgendwie machte sie sich keine Sorgen, sie rechnete
sozusagen damit, dass er für die Geräusche verantwortlich war, die sie sanft
aus dem Schlaf geholt hatten.
Nachdem sie halbwegs bei Besinnung war richtete sie sich auf, hielt die Decke
aber immernoch fest um ihre Schultern und schlenderte etwas wacklig auf den
Beinen aus der Höhle, um dem Wecker doch noch auf den Grund zu gehen.
Als sie Sato trainieren sah konnte sie ihren Augen nicht trauen, immerhin hatte
er eine ernstzunehmende schlimme Verletzung.. Wie kann er..?
Sie verschränkte die Arme und musterte ihn nachdenklich.. er schien nicht
wirklich so auszusehen, als hätte er große Schmerzen.. Dennoch..






Sato bemerkte
anfangs nicht, dass Floa bereits wach geworden war und so trainierte er erst
mal weiter. Er bewegte sich verflucht schnell und jeder seiner Sprünge passte
perfekt, man hatte nichts auszusetzen. Die Wunde die er sich am Vortag
zugezogen hatte war schon wieder beinahe verheilt. Als Elf durfte er diese
angenehme Fähigkeit genießen, dass sich seine Wunden schneller schlossen und
heilen würden.
Der dunkle Engel Kai befand sich ebenfalls in der Nähe und verspürte die Anwesenheit
seines guten Freundes. Doch da war noch jemand, eine schwächere Aura die sich
ihm zeigte. Konnte es ein Mensch sein? Niemals… Es dauerte eine Weile und er
flog die ganze Nacht durch, bis er endlich seinen Freund beim trainieren
gefunden hatte. Ein Mädchen stand etwas abgelegen, doch nicht weit von ihm
entfernt. Leise und schnell wie der Blitz flog Kai hinter das junge Mädchen.
„Und wer bist du wenn ich mir diese Frage erlauben dürfte?“ fragte er sie von
hinten, ohne sie anders auf sich Aufmerksam zu machen oder sie zu begrüßen.
Sato bemerkte von dem jedoch nichts und Kai wusste natürlich nicht, dass das
Mädchen erst gestern schlechte Erfahrungen mit seiner Rasse gemacht hatte.






Floa hatte Sato
eine Weile beim Trainieren zugesehen und etwas verschlafen seine Bewegungen
verfolgt, bis sie die Stimme hinter sich vernahm und zusammen zuckte.
Ihr Puls schoss augenblicklich nach oben und sie drehte sich ruckartig um. Als
sie die dunklen Schwingen sah schienen ihre Beine nachgeben zu wollen aber sie
riss sich nochmal zusammen bevor sie sich räusperte und etwas auf Abstand ging.
"W-weshalb sollte ich dir das sagen?" gab sie vorsichtig zurück und
hoffte inständig, dass das ganze nicht zu harsch war.
Ihr Blick flog kurz zu Sato und sie überlegte einen Moment, ob sie nach dem
Elfen rufen sollte, aber vielleicht bestand ja überhaupt keine Gefahr..
Doch dieses Wesen war ebenfalls eins wie die von gestern..., weshalb sie noch
weitere Schritte zurück ging.
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Re: Labyrinth of Death [Curi & Jänis]

Beitrag von Jänis am Mi 20 Jun 2012, 21:38

Sato war noch zu sehr damit beschäftigt auf sein Training zu achten, sodass er die Anwesenheit des Dunklen erst gar nicht bemerkte. Kai hingegen war recht amüsiert von dem Menschenmädchen. „Wieso denn so unfreundlich?“ fragte er mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht. Er zog sein Schwert und ging vor Floa hin und betrachtete die Schritte und die Bewegungen des Elfen ganz genau. Er hasste doch Menschen und Floa war definitiv kein Wesen von dem Labyrinth. Dafür war sie einfach zu schüchtern und zu unsicher als dass sie hier lange überleben hätte können und bekanntlich ist das Labyrinth schon seit ewigen Zeiten gesperrt. Was hatte sein Freund also mit diesem Mädchen vor? Auch Kai war die unerwünschte Anwesenheit von Menschen Bekannt und nur zu viele trachten diesen empfindlichen Menschen nach dem Leben. Die meisten haben sogar eine Belohnung dafür ausgesetzt wenn sie einmal einen Menschen selbst foltern und töten dürften.
Kai strich erst einmal seine ganzen Fragen aus dem Kopf und wandte sich seinem trainierenden Kollegen zu der ihn immer noch nicht bemerkt hatte. Kai war froh mal wieder auf ihn zu treffen. So lange war es her, als sie sich das letzte Mal begegnet waren. Er spannte seine Flügel wieder aus und es schien als würde er den Elfen angreifen wollen. Dies tat er auch. Er schwang sein Schwert und blockte damit die Sais von Sato. Der Elf grinste als er den Zylinder auf dem Kopf des Dunklen Engels bemerkte. „Kai?“ fragte er etwas vorsichtig und lächelte. Er senkte die Sais und reichte ihm die Hand.


„Schön dich mal wieder zu sehen du Rumtreiber“ meinte er und lächelte. „Die Freude ist ganz auf meiner Seite mein alter Freund“ erwiderte Kai und deutete dann auf das Mädchen. Sato ging mit Kai auf Floa zu. „Guten Morgen Floa, darf ich euch kurz bekannt machen? Das ist mein bester Freund seit ewigen Zeiten. Das ist Kai, Kai? Das ist Floa“ stellte Sato die beiden vor. „Und Kai? Du krümmst ihr kein Haar, nur damit wir uns verstanden haben“ meinte er mit einer leichten Ironie in der Stimme.
Er wusste, dass er Kai vollkommen vertrauen konnte.
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Re: Labyrinth of Death [Curi & Jänis]

Beitrag von Curious am Do 21 Jun 2012, 01:32

Floa starb an diesem Morgen mit sicherheit mehrere Tode.
Erst schleicht sich dieser dunkle Engel namens Kai an, dann greift er auch noch Sato an.. und schlussendlich gab es für Floa überhaupt keinen Grund zur Sorge.
Abgesehen von dem Fakt, dass sie in irgendeinem Wald mit seltsamen Wesen, die sie anscheinend alle umbringen wollten, feststeckte und so schnell nicht mehr rauszukommen schien.
Nachdem sich die Schwerter der beiden wieder von einander entfernt hatten atmete das Mädchen auf und versuchte sich an einem zaghaften Lächeln, als Sato ihr Kai vorstellte und umgekehrt.
Das Freut mich..verkniff sie sich, da sie sich in dem Punkt noch nicht wirklich sicher war.
Mittlerweile wurden die Temperaturen wieder etwas angenehmer.., denn die Kälte von heute nacht schien einem fast schon immer noch in den Knochen zu sitzen. Nur langsam erwärmten einen die morgendlichen Sonnenstrahlen, die auch nur teilweise durch das Hölzerne Astdach des Waldes brachen.
Zwar war dieser Kai Floa noch nicht so geheuer, doch schien er ein guter Freund von Sato zu sein, was daraufschließen lässt, dass Sato ihm vertraut.. und das würde ja dann schonmal positiv sein.. dann wären es schon 2 Wesen, die sie nicht gleich umlegen wollen. Das Mädchen seufzte leise und bewahrte bedacht den Abstand zwischen ihr und Kai, während sie weiterhin in Gedanken versuchte sich ein möglichst logisch wirkendes Bild von der ganzen Situation zu machen, doch egal, wie sie es drehte das alles hier.. konnte man einfach nicht erfassen. Floa wusste noch nicht einmal, ob sie ihren plötzlichen Auffenthalt hier negativ oder positiv finden sollte, immerhin hatte sie so wenigstens mal wieder das Gefühl zu leben und nicht ständig in dem stickigen Raum daheim zu sitzen und tag ein Tag aus den selben Alltag zu erleben.. Dennoch hätte sie sich eine Erfrischung ihres Lebens doch etwas anders vorgestellt.
Und auch, wenn sie die Ironie in Satos letzten Satzes vernommen hatte, beunruhigte sie dieser, da er es ja scheinbar doch zur Sicherheit sagte und es wohl nicht selbstverständlich war, dass man hier nicht einfach mal umgebracht wird..
Um sich nicht noch weiter in den Gedanken zu verstricken schüttelte das Mädchen diese ab und seufzte nochmal leise, bevor sie sich nachdenklich umsah und überlegte, ob man hier wohl etwas essbares finden können würde.
Sie hatte zwar noch Proviant, doch würde dieser ja auch irgendwann mal ausgehen.
Dann sah sie zu den beiden Wesen und runzelte die Stirn.
Ob sie überhaupt essen? Oder allgemein Nahrung benötigen?
"Eh-ehm.. was haltet ihr von Frühstück?" fragte sie dann kurzerhand und sah etwas unsicher zwischen den beiden hin und her.
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Re: Labyrinth of Death [Curi & Jänis]

Beitrag von Jänis am Do 13 Dez 2012, 13:49

Sato beobachtete unauffällig Floa und bemerkte dass sie sich unwohl fühlte. "Essen? Frühstück? Ach stimmt ja" meinte er etwas verdutzt, da er selbst noch nicht wirklich ein Hungergefühl verspürte. "Ich werde mal etwas leckeres suchen. Ich bin gleich zurück und Kai? Pass bitte auf sie auf" meinte er in einem ernsten Ton und verschwand dann schließlich hinterm dickicht.
Kai grinste und hob die Hand um eine kurze Verabschiedung zu simbolieren. Dann riskierte er einen Blick zu Floa. "KEine Sorge, ich werde dir nichts tun. Tut mir Leid wegen vorhin. Ich habe mich manchmal einfach nicht unter Kontrolle. Abgesehen davon muss ich zugeben, dass ich mich frage wieso er so eine beschwerliche Mission auf sich nimmt um die meistgesuchte Rasse hier zu beschützen. Hast du ihm den Kopf verdreht?" fragte er mit einer leichten ironie in der Stimme.
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Re: Labyrinth of Death [Curi & Jänis]

Beitrag von Curious am Do 13 Dez 2012, 23:11

Noch bevor Floa irgendwas erwidern konnte, was sich dann in Richtung Widerrede geäußert hätte, dass Sato sie mit Kai allein zurück ließ, war Sato schon verschwunden. Dass er dermaßen schnell war, faszinierte Floa immernoch. Einen Moment sah sie ihm nach und blickte daraufhin eher scheu zu Kai, der kurz darauf auch schon das Wort ergriff.
Sie hörte geduldig zu und versuchte sich nur wenig später an einem Lächeln in Kais Richtung, welches aber noch nicht so richtig rüber kam. Auf seine Frage hin schoss ihr die Röte ins Gesicht und sie schüttelte hastig den Kopf, während sie nach den richtigen Worten suchte, da Kais Kommentar das Mädchen ziemlich aus der Bahn geworfen hatte.
"Nein!" gab Floa hastik, fast schon hektisch zurück und stockte dann, bevor sie etwas den Blick abwand und eher leise "Also ich meine.. Ich denke nicht.. wir sind keine Freunde oder so.. er hilft mir nur hier wieder raus zu kommen.. Ich wollte eine Wanderung machen und na ja .. dann ist eben das hier passiert und er hatte mich gestern vor Angreifern beschützt und ja.. seitdem sind wir gemeinsam unterwegs.." hinzufügte.
All das klang unwirklich und irgendwie seltsam, wenn man so im Nachhinein darüber nachdachte.. aber was sollte sie auch sonst sagen? Immerhin war es die Wahrheit. Sato hatte selbst betont, dass sie nur eine Zwecksgemeinschaft waren.
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Re: Labyrinth of Death [Curi & Jänis]

Beitrag von Jänis am Sa 22 Dez 2012, 13:57

Kai musste leicht grinsen. "Sag mal... weißt du überhaupt irgendetwas über diese Welt in der wir leben Mädchen?" fragte er und setzte sich dann schließlich vor den Höleneingang. "Wenn du wirklich wieder in deine Welt zurück willst, dann ist es nicht nur in unserem Interesse herauszufinden warum du hier bist. Es muss irgendeinen Grund dafür geben. Hier geschieht nichts ohne einen driftigen Grund" versuchte er dem Mädchen klar zu machen. "Abgesehen davon scheint Sato irgendetwas zu wissen. Er begibt sich in Lebensgefahr um dich zu beschützen und das, obwohl er die Menschen mehr hasst als alle anderen Wesen die hier existieren" erklärte er weiter und sah dem Mädchen in die Augen. "Keine Sorge vor mir hast du nichts zu befürchten solange Sato an deiner Seite ist. Ich schulde ihm einiges weißt du? Ich würde ihm nichts abschlagen selbst wenn er wünschte ich würde sterben" fügte er hinzu und starrte in den grauen Himmel. Es war schon ewig her, dass er einen blauen Himmel gesehen hatte und auch heute sah es mal wieder nicht danach aus, als würde der Himmel wieder in hellen Sonnenstrahlen aufgehen.

Sato musste recht lange suchen bis er was essbares für Menschen gefunden hatte. Die Verdauung der Wesen hatte sich schließlich schon längst an das modrige und ekelhafte Essen in dieser Welt gewohnt. Aber der Magen des menschenmädchens konnte das bisher noch gar nicht gelernt haben. Allerdings wollte er auch nicht unbedingt eine ständig sich übergebende Frau mit sich rumschleppen müssen, das würde alles nur noch mehr verzögern und sie mussten so gut wie möglich unentdeckt bleiben wie es nur ging. Nach langer suche, fand er zumindest ein Reh, das er geschickt mit seinen Waffen niederstreckte. Einige Elbische Worte huschten leise über seine Lippen während er dem Tier restliche Schmerzen ersparte.
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Re: Labyrinth of Death [Curi & Jänis]

Beitrag von Curious am So 23 Dez 2012, 13:24

"Aber.. warum hasst er die Menschen?" warf Floa vorsichtig ein, auch wenn sie Kai nicht wirklich in seinem Rede-, beziehungsweise Denkfluss stören wollte.
"Also.. ich meine das hat doch sicher einen Grund. Du meintest doch, dass alles, was hier passiert einen Grund hat und was mein ehm na ja.. also meine Anwesenheit hier angeht.. Ich weiß nicht.. nein ich .. also du meintest auch, dass das hier eine andere Welt sei?.. Also.. Natürlich.. es ist irgendwie wie ein Traum, auch wenn ich noch nicht weiß, ob es ein guter oder schlechter Traum ist.. ich.. Also.. Ach, ich weiß doch nicht, was genau hier vorgeht.."
Mit dem letzten Teil lies sich das junge Mädchen seufzend auf einen kniehohen Stein fallen und stützte das Gesicht in die Hände. Alles verwirrte sie nur noch mehr.. I
Floa atmete ein paar Mal tief durch und strich sich über die Schläfen, während sie versuchte ihre Gedanken irgendwie in Ordnung zu bringen.
Denk an etwas positives.. etwas positives.. du lebst, weder Sato, noch Kai wollten ihren Tod und es könnte alles nur ein seltsamer Traum sein. Außerdem würde dir daheim nur die Decke auf den Kopf fallen..
Ja, all das war richtig.. Es könnte alles schlimmer sein.
Floa hatte sich selbst nur viel zu viel mit ihrer Fragerei verwirrt.
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Re: Labyrinth of Death [Curi & Jänis]

Beitrag von Jänis am So 23 Dez 2012, 22:27

Kai betrachtete das Menschenmädchen und seufzte als sie sich auf den Stein fallen ließ. Er richtete sich auf und ging auf sie zu. Er zog seine Jacke aus und legte ihr diese über die Schultern. "Auch untertags ist es hier sehr kalt. Du solltest aufpassen deine Haut nicht zu verletzen, denn du bist all den Schmutz und das Gift das unsere Welt umgibt nicht gewohnt. Deine Wunden würden sich schnell entzünden" erklärte er und setzte sich dann neben sie hin. "Warum Sato die Menschen hasst willst du wissen?" fragte er noch mal zur Vorsicht, doch sie schien es wirklich wissen zu wollen. "Vor langer lange Zeit, war diese Welt hier mit eurer Welt verbunden, es war eine Zeit in der die Menschen noch auf die Natur und auf alte Bräuche setzten. Sato war zu dieser Zeit der Prinz seiner Rasse. Er war der Nachfolgende Herrscher der Nachtelben. Jeder respektierte ihn, denn er handelte immer sehr gewissenhaft und niemand lag die Natur mehr am Herzen als ihm. Jeder brachte ihm Respekt gegenüber, selbst andere Völker schlossen ihn ins Herz. Er war ein fröhlicher junger Prinz der oft lachte und sein Leben genoss." er holte kurz Luft da ihm die Worte absolut nicht leicht über die Lippen gingen. "Er war einer der wenigen der nie einen Unterschied machte zwischen den Wesen sondern alle gleich behandelte und es dauerte nciht lange bis Sato seinen Vater als König der Nachtelben ablöste. Doch all das sollte nicht von langer Dauer sein" erklärte er weiter und richtete seinen Blick gen Himmel. "Es war damals ein nötiger Brauch der Menschen einen kleinen Schrein seine Opfer zu bringen, damit das Gleichgewicht weiter bestehen konnte. Zwischen den Menschen und den Wesen. Es waren keine Blutöpfer es waren einfach nur Kräuter die sie zu dem Schrein bringen sollten. Der Shrein befand sich in einem Labyrinth der von den Menschen selbst vor Jahrtausenden angepflanz wurde. Einer davon tanzte allerings irgendwann aus der Reihe. Es war ihm einfach nur zu langweilig und zu hart ständig zu dem Schrein zu laufen und so beschloss dieser besagte mensch den Schrein zu zerstören. Sato hatte davon Wind bekommen und machte sich sofort auf den Weg zu dem Schrein. Als er dort ankam war es noch nicht zu spät, Sato hatte die Möglichkeit den Menschen zu töten. Er ist ein unbeschreiblich guter Kämpfer und gegen die Mächte der Nachtelben haben die Menschen keine Chance. Ja selbst wir Dunkle Engel fürchten ihn." sein Körper zitterte leicht und seine Stimme schwankte was es nur noch deutlicher machte, dass es ihm nicht leicht fiel darüber zu sprechen. "Als er am Schrein ankam hielt er seine Waffen auf den Menschen gerichtet doch das Mitgefühl, für dass ihn immer alle bewundert hatten, wurde ihn somit zum Verhängnis. erst als der Scherin zerstört war machte er das was er schon zuvor tun hätte sollen. Er tötete den Menschen, doch es war zu spät. Das labyrinth schien sich abzukapseln und eine eigene Welt oder eine eigene Dimension zu werden. Unsere Welt zerbrach und der Kontakt zwischen Menschen und Wesen starb. Mehr... ist in der Menschenwelt nicht mehr passiert oder zumindest gehen wir davon aus. Unsere Stämme und Clans wurden jedoch volkommen zerstört. Alles verrodete und Sato musste zusehen wie sein Clan starb. Er hasst nicht nur die Menschen. Er hasst sich selbst noch viel mehr weil er nichts dagegen getan hat als der Mensch den Schrein zerstörte. Mich hat er auch aus den Trümmern eines Hauses gerettet. Ohne ihn würde ich nicht mehr leben. Er hat mich aufgezogen und mich bei dem Weltenwandel beschützt und ausgebildet. Seit diesem Vorfal habe ich ihn nicht ein einziges mal lachen oder grinsen gesehen". Kai stockte etwas und richtete seinen Blick wieder auf den modrigen Boden.
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Re: Labyrinth of Death [Curi & Jänis]

Beitrag von Curious am Sa 29 Dez 2012, 10:23

Floa hatte gespannt zugehört und sah, als Kai aufgehört hatte zu sprechen, ebenfalls etwas deprimiert auf den modrigen Waldboden, während sie seine Worte wirken ließ. Irgendwie hatten diese sie nämllich geradezu erschlagen.
Es war ein Bündel aus Informationen, den Floa erstmal verarbeiten musste.. Alles in ihrem Kopf arbeitete auf Hochtouren und doch wieder irgendwie stockend, da sie die ganze Geschichte nicht so recht fassen konnte.. Es war wie ein gut geschriebenes Fantasybuch, was sie wieder ins Hadern brachte, ob das ganze hier nicht doch so etwas wie ein schlechter Alptraum war. Doch es fühlte sich nach wie vor viel zu echt an, um in irgendeiner Weise nur imaginär zu sein..
Floa holte kurz tief Luft, bevor sie sich auf die Unterlippe biss und sich oberhalb der Hand kniff. Sie verzog kurz das Gesicht und blinzelte ein paar Mal, bevor sie aufsah und immer noch das selbe Szenario vorfand.
Dann sammeln wir doch mal die Informationen..
Die Menschen waren also Schuld, dass alles so leblos war.. Sowohl im, als auch außerhalb des Labyrinths.
"I-Ich verstehe.. " gab Floa leise, ja, schon fast flüsternd zurück und seufzte leise, während sie sich die Jacke etwas mehr um die Schultern zog. "Danke.." fügte sie im Bezug auf die Jacke Kais hinzu und atmete noch einmal durch.
"Draußen.. also außerhalb sieht es ehrlich gesagt nicht besser aus.." erklärte sie vorsichtig. "Gut, es ist etwas wärmer.. und nicht ganz so tot wie hier, aber.. es ist auch nicht viel lebendiger."
Floas Blick wanderte nun nach oben und sie sah nachdenklich in die kalten Äste der hohen Bäume.
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